Altenweddingen l Nun kann die Planung der Sanierung der Grundschule Altenweddingen beginnen. Das Magdeburger Finanzministerium gab grünes Licht für den Förderbescheid zur Sanierung der Grundschule in Altenweddingen. Für die Maßnahmen stehen nun bis zu dem Jahr 2022 2.664.303 Euro zur Verfügung.

„Konkret ist diese Entscheidung für das Sülzetal, und konkret für die Eltern und Schüler in Altenweddingen, wie ein Sechser im Lotto. Ich bin so etwas von positiv überrascht. Ich spreche den Gemeinderäten meinen Dank aus, dass sie dies so auf den Weg gebracht haben. Sie haben den Antrag zur Förderung durch Stark-III unterstützt, den wir in der Verwaltung erarbeitet haben“, sagt der Bürgermeister der Gemeinde Sülzetal, Jörg Methner.

Das sei beileibe keine Einzelarbeit, so Methner weiter. Hier hätten die Mitarbeiter der Verwaltung in Osterweddingen alle an einem Strang gezogen. Methner: „Hier mussten wir die richtige Punktzahl erreichen, sodass wir nun in den Genuss der Förderung kommen werden.“

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Schon seit mehreren Jahren stehe der Antrag bereits. Die Gemeinde habe schon lange auf eine Entscheidung aus Magdeburg gewartet. Nun habe man Zeit bis 2022, um die Maßnahmen umzusetzen, kündigt Methner an. „Sowie ich die Zusage aus Magdeburg in meinen Händen habe, werde ich mich mit meinen Experten aus der Verwaltung zusammensetzen und konkrete Planungen vornehmen, sodass auch der Zeitrahmen für die grundhafte Sanierung der Grundschule Altenweddingen eingehalten wird.“

Vorbereitungen der Verwaltung

Zunächst gebe es nun die Vorbereitungen in der Verwaltung. Anschließend folgten die Einzelvergaben der Aufträge, bei denen die Räte und Ausschüsse des Sülzetals wieder miteinbezogen werden. „Wichtig ist, dass wir aus Magdeburg grünes Licht haben. Im Haushalt der Gemeinde Sülztal wurden für die Sanierung der Grundschule Mittel eingeplanteingeplant. Die können wir nun zusammen mit den Fördermitteln einsetzen. Bei der nun folgenden Planung werden wir, wie es unser Duktus ist, alle mitnehmen. Eltern und Elternvertreter, Ortschafts- und Gemeinderäte.“

„Ich bin hocherfreut, dass dies so in Magdeburg von der Landesregierung von Ministerpräsident Reiner Haseloff entschieden wurde. Der Kampf um die Stark-III-Mittel hat sich gelohnt“; meint auch der CDU-Landtagsabgeordnete, Guido Heuer. Er blickt nun optimistisch in die Zukunft: „Jetzt geht es hier darum, das gesamte Projekt im Sinne der Menschen schnell umzusetzen, denn bis Ende 2022 muss das Bauvorhaben abgerechnet sein.“

Wichtig sei es, dass nun die Verwaltung zügig Vorschläge zur Umsetzung mache, dies beginne mit den Ausschreibungen. Heuer: „Endlich, nach vielen, vielen Jahren, ist es gelungen diese Sanierung zu finanzieren. Die Zusage des Magdeburger Finanzministeriums zeigt uns, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Gerade bei Förderanträgen darf man nicht aufgeben, wenn nicht sofort ein positiver Bescheid eingeht. Bei diesem Förderantrag zahlt sich jetzt unsere Hartnäckigkeit aus. Gut, dass wir da immer wieder nachgebohrt haben und dran geblieben sind.“

Ein wenig skeptischer reagiert Jutta Spurek (Die Linke, Mitglied im Ortschaftsrat von Altenweddingen), auf die Mitteilung aus Magdeburg. Sie habe sich immer gegen die Förderung durch Stark-III-Mittel bei der Sanierung der Grundschule in Altenweddingen ausgesprochen, da dies zu Beginn mit der Schließung der Grundschule in Langenweddingen gekoppelt gewesen sei.

Spurek: „Der positive Bescheid aus Magdeburg zur Förderung durch Stark-III bei der Sanierung wird die Lernbedingungen der Kinder hier bei uns in Altenweddingen verbessern. Ich hoffe und wünsche mir aber, dass alle Gemeinderäte jetzt auch weiterhin dazu stehen werden, trotzdem alle drei Standorte für Grundschulen im Sülzetal zu erhalten.“