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  7. AfD-Kandidat Bischoff in Erklärungsnot: Vertragsangebot sorgt für Zoff

Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Zoff bei AfD im Harz kocht hoch: Brisantes Papier bringt Direktkandidat Bischoff in Erklärungsnot

Im Wernigeröder AfD-Ortsverband brodelt es. Einige Mitglieder stoßen sich wegen seiner Vergangenheit beim DDR-Geheimdienst an der Nominierung von Frank-Ronald Bischoff als Direktkandidat zur Landtagswahl. Nun ist obendrein ein Arbeitsvertrag aufgetaucht, der Fragen aufwirft.

Von Dennis Lotzmann Aktualisiert: 20.02.2026, 10:05
Mitglieder des Wernigeröder AfD-Ortsverbandes stoßen sich an der Nominierung von Frank-Ronald Bischoff als Direktkandidat zur Landtagswahl am 6. September.
Mitglieder des Wernigeröder AfD-Ortsverbandes stoßen sich an der Nominierung von Frank-Ronald Bischoff als Direktkandidat zur Landtagswahl am 6. September. Symbolfoto: dpa

Wernigerode/Badeborn. - Die Würfel sind gefallen: Der AfD-Kommunalpolitiker Frank-Ronald Bischoff soll bei der Landtagswahl am 6. September im Wahlkreis 16 (Wernigerode, Stadt Oberharz, Harzgerode) für seine Partei als Direktkandidat ins Rennen gehen. Der 77-Jährige setzte sich bei der Kandidatenkür seiner Partei in einer Kampfabstimmung gegen Tino Böttger und Marcel Hahn durch. Das gefällt wegen Bischoffs Vergangenheit beim DDR-Geheimdienst längst nicht jedem im Ortsverband. Nun ist ein Vertrag aufgetaucht, mit dem Frank-Ronald Bischoff für den Fall seiner Wahl Parteifreund Marcel Hahn einen nebenberuflichen Job in der Parlamentsarbeit anbietet.