Wernigerode l Fast jeder, der von Wernigerodes Zentrum aus Richtung Schierke unterwegs ist, dürfte es bemerkt haben: „Wenn man den Schilderwald betrachtet, der im Ortsteil Hasserode und angrenzenden Straßen entstanden ist, könnte man meinen, es wäre eine Hauptverkehrsachse in einer Großstadt gesperrt worden“, schreibt ein Volksstimme-Leser.

Tatsächlich erneuern am Mönchstieg der Wasser- und Abwasserverband Holtemme-Bode und die Stadtwerke ihre Ver- und Entsorgungsleitungen. Das Bauvorhaben sei in zwei Abschnitte unterteilt, berichtet Rathaus-Sprecher Tobias Kascha auf Volksstimme-Anfrage. Bereits begonnen haben die Arbeiten zwischen der Brücke über die Holtemme am Knoten Auerhahn bis zum Knoten Lüttgenfeldstraße.

Bis November soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein, so Kascha. Solange bleibe die Straße in Unterhasserode voll gesperrt, erläuterte Bauamtschef Jörg Völkel in der jüngsten Sitzung des Bauauschusses. Nach dem Winter werden zwischen Lüttgenfeldstraße und Unterm Ratskopf die Leitungen ausgetauscht. „Dieser Bauabschnitt wird voraussichtlich im Juli 2019 fertiggestellt werden“, informiert der Sprecher der Stadtverwaltung.

Fußweg wird 1,80 Meter breit

„Nach Abschluss dieser umfangreichen Tiefbauleistungen erhält der Mönchstieg einen 1,80 Meter breiten Gehweg mit Betonsteinpflaster“, erläutert Kascha den Part der Stadt. Die Fahrbahn werde auf mindestens 3,30 Meter Breite asphaltiert, entgegnet der Rathaus-Sprecher den Sorgen einiger Anwohner. Diese befürchten Verkehrsprobleme vor ihren Haustüren durch verbreiterte Gehwege und Parktaschen. Wie der Rathaus-Sprecher schreibt, werden „optisch abgegrenzte Parkbuchten an den Stellen angeordnet, wo dies möglich ist“.

Die Stadtverwaltung gehe davon aus, dass das Gebiet zwischen Friedrichstraße und Ratskopf dadurch deutlich aufgewertet wird. „Wir bitten bei Beeinträchtigungen um Verständnis“, teilt Kascha mit.