Wernigerode (dl/isi) l War es ein Ritual, brutale Tierquälerei mit tödlichem Ausgang oder womöglich eine Mutprobe unter Kindern? Fragen, die sich die Ermittler der Polizei nach einem schockierenden Fund in Wernigerode stellen. Eine Anwohnerin hat am Montagvormittag unweit des Spielplatzes auf der Mettewiese eine tote weiße Zwergziege gefunden – der Kopf des Tieres war abgetrennt.

Küchenmesser im Erdboden

Wie ein Polizeisprecher erklärte, war das Tier auf einer Heuunterlage abgelegt. Neben der Ziege steckte ein Küchenmesser im Erdboden. Ersten Erkenntnissen zufolge müsse der Kopf des Tieres an einem anderen Ort abgetrennt worden sein, bevor der Rumpf auf der Mettewiese abgelegt wurde, heißt es seitens der Polizei weiter. Die Ermittlungen zum Hergang laufen, Spuren werden dem Vernehmen nach ausgewertet.

Hinweise, woher das Tier stammt, gebe es bislang nicht, hieß es weiter. Ob es Parallelen zum Wildpark im Christianental gibt, ist noch unklar. Denkbar ist aber auch, dass das Tier aus privatem Besitz oder beispielsweise einem Streichelzoo stammen könnte.

Hinweise bitte unter Telefon (0 39 41) 67 42 93 an die Polizei.