Wernigerode l Freundentränen kullern über Paulinas Wangen, als Wincent Weiss das Zelt im Backstage-Bereich betritt. „Mein großer Traum ist in Erfüllung gegangen“, sagt die 17-Jährige aus Pabstorf. Am Sonnabend hat sie ihr Idol beim MDR Harz Open Air im Wernigeröder Bürgerpark getroffen. Das Meet & Greet mit dem sympathischen Sänger hat die Volksstimme unter ihren Lesern verlost.

Sechs Konzerte mit Wincent Weiss hat Paulina Romahn besucht – teils mit, teils ohne ihre Mutter Stefanie. „Sie hat mich mit ihrer Begeisterung angesteckt“, sagt die 37-Jährige. Auch die fünfjährigen Geschwister können Hits wie „Feuerwerk“ und „Musik sein“ mitsingen. Was beide an dem Sänger mögen? „Seine natürliche Art“, sagt Mutter Stefanie. Die Musik und die Texte bedeuten ihr viel, sagt Paulina. Warum der Titel „Solange es geht“ nicht auf dem neuen Album ist, will sie von Wincent Weiss wissen. „Ich habe immer wieder daran gearbeitet, war aber nicht zufrieden“, sagt der Musiker. Das ist schade, sagt sie – ebenso, dass das Foto vom Treffen im schummrigen Zelt nicht gedruckt werden kann. Aber die Erinnerung bleibt in Form von Autogrammkarten und signierten T-Shirts.

Andenken an das Treffen mit Michael Schulte haben auch Theresia Schnapka und Franziska Schröter sowie deren Töchter Lara (12) und Amelie (10). Die Quedlinburgerin hat ihre Kollegin und deren Kinder zum Meet & Greet eingeladen, weil sie weiß, dass die drei Schulte-Fans sind. Franziska Schröter verfolgt den Werdegang des Rotschopfes aus Schleswig-Holstein seit längerem. „Ich habe mir schon vor acht Jahren seine Youtube-Videos mit Coversongs angesehen und fand ihn gut“, sagt die 32-Jährige. Pop aus Deutschland ist ihr Ding, der Konzertkalender voll. Für den einjährigen Sohn des Musikers hat sie eine schicke Mütze genäht. Michael Schulte bedankte sich. „Das sieht toll aus!“ Zum Abschied gab es Autogramme, Fotos und eine unerwartete Begegnung: Als Wincent Weiss vorbeilief, hat Nesthäkchen Amelie auch mit ihm ein Bild geschossen.

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