Wasserleben/Berßel l Bei Familie Festerling hat sich die erste Aufregung nach dem Brand in ihrem Haus in der Backgasse in Wasserleben gelegt. Die Familie hat bei Verwandten in Berßel eine Bleibe gefunden und kümmert sich nun um die Folgen des Brandes. „In Kürze erwarten wir den Gutachter der Gebäudeversicherung. Erst wenn dieser sein Statement abgegeben hat, können wir entscheiden, ob unser altes Haus überhaupt noch nutzbar ist oder komplett abgerissen werden muss“, sagt Tobias Festerling. Seine Frau Constanze hat indes die zahlreichen Hilfsangebote von Volksstimme-Lesern sondiert und jedem Anbieter für seine Hilfe gedankt.

Durch eine technische Panne sind die Hilfsangebote zwar auf dem Server der Gemeinde Nordharz eingegangen, wurden von dort aber nicht – wie eigentlich beabsichtigt – automatisch weitergeleitet. Deshalb hat Familie Festerling die Infos erst Anfang Januar 2019 selbst lesen können. „Ich habe nach einer ersten Sichtung erst einmal allen per Mail gedankt und den Anbietern mitgeteilt, wie unsere derzeitige Lage ist. Nach wie vor haben wir nur sehr begrenzte Möglichkeiten, irgendetwas zu lagern“, sagt sie.

Nordharz-Bürgermeister Gerald Fröhlich und Wasserlebens Ortsbürgermeister Horst Wrackmeyer (beide parteilos) suchen zudem nach der Möglichkeit, auch Bargeldspenden für die Familie entgegen nehmen zu können. Diese werden dann besonders wichtig, wenn die junge Familie eine neue Bleibe hat, aber die Einrichtung bezahlen muss.