Viel Lob und Anerkennung für 100 Jahre engagierte Vereinsarbeit

Keine Eishalle – aber Zusagen für wertvolle Hilfe

Schierke. Alles Gute ist in der Oberharzgemeinde erhalten geblieben. Das stellte Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert am Sonnabend auf der Jubiläumsveranstaltung zum 100. Geburtstag des Schierker Eishockey-Sportvereins fest. Großen Respekt zollte er der Gemeinschaft um den Vereinsvorsitzenden Bernd Riemenschneider. Vor allem dafür, dass diese Wintersportart trotz der "Tiefschläge" erhalten geblieben ist (Harzer Volksstimme vom Sonnabend).

"Schade, dass der Eishockeysport nicht mehr nach außen strahlen kann", sagte der Chef des Wernigeröder Rathauses, von wo aus seit gut einem Jahr die Geschicke des Ortes gelenkt und geleitet werden. Gaffert könne keine Eishalle "aus dem Ärmel zaubern", wohl wissend, dass solch eine Sportstätte dem Verein den Erhalt am Spielbetrieb und die Nachwuchsarbeit vereinfacht hätte. Dafür gab er auf der Festveranstaltung in der Bildungsstätte der Metallgenossenschaft ein Versprechen: "Gemeinsam mit euch werden wir eine Spielstätte errichten, wo die Tradition gepflegt werden kann." Das werde nicht schon 2011 sein, so Gaffert weiter, der davon ausgehe, dass der Bau einer Erlebnisstätte für Sport, Freizeit und Kultur zu realisieren sei.

Unter Regie der Stadtverwaltung sei bereits das Sanitärgebäude am Natureisstadion saniert worden. "Ich hoffe, dass auch in diesem Winter wieder ein Pächter gefunden wird, um bei entsprechender Witterung Schlittschuhlaufen anzubieten." Für die Vereinsarbeit überreichte Peter Gaffert 500 Euro und beglückwünschte die Mitglieder zu ihrem Jubiläum und den Auszeichnungen.

Mit der Ehrenmedaille des Landessportbundes in Gold wurde Inge Riemenschneiders Engagement für den Eishockey-Sportverein gewürdigt. Die Ehrenmedaille des LSB in Silber erhielt Kassenwart Michael Schuck, in Bronze wurde sie an Werner Lissel und Lars Riemenschneider verliehen.

Dass die Schierker mit dem Kampf um eine Spielstätte nicht allein sind, ließ nicht nur Wernigerodes Oberbürgermeister deutlich werden. Andreas Werkling, Präsident des Landes-Eissportverbandes, überreichte dem Verein 750 Euro für die Nachwuchsarbeit und sicherte obendrein zu, die Werbetrommel für seien großen Traum zu rühren. "Die Hallenser Eishockeyteams könnten in Schierke Freundschaftsspiele austragen, die Eiskunstlaufabteilung könnte ihr Eismärchen aufführen." Bernd Riemenschneider bedankte sich herzlich und sagte: "Das ist für uns wertvolle Hilfe."Übrigens