Wernigerode l Erst sah es aus, als würde der Tag der offenen Tür am Sonnabend in der Kinderklinik in Wernigerode durch schlechtes Wetter beeinträchtigt. Wegen des anhaltenden Regens am Sonnabendmorgen drohte das Programm auf dem Gelände des Krankenhauses zunächst ins Wasser zu fallen. Doch schließlich ließ sich die Sonne blicken, und viele Gäste statteten der Feier einen Besuch ab.

So konnte der Kreissportbund wie auch in den letzten Jahren seine Hüpfburg im Garten aufstellen, und Kinder traten im Bobby-Car-Rennen gegeneinander an. Im Streichelzoo führte Matthias Reulecke die Besucher an seine Ziegen Freddie und Gretel heran. Mädchen und Jungen fütterten den Hasen Karotten.

Aufklärung über Gesundheit

Doch auch im Gebäude der Kinderklinik wurde einiges geboten. Ernährungsberaterin Bärbel Ehlers zeigte den Gästen, wie lecker gesunde, grüne Smoothies schmecken können. Oberarzt Ahmer Ahmad ließ junge Forscher durch ein Mikroskop blicken, um ihnen den Unterschied zwischen weißen und roten Zellen zu zeigen, den „bösen“ und den „guten“ Blutkörperchen. Aus Magdeburg angereist waren die Klinikclows, um die Gäste zu unterhalten. Das bunt gemischte Team aus Theaterpädagoginnen, Erziehern und Achtsamkeitstrainern spendet kranken Kindern Trost, hört ihnen zu und spielt mit ihnen.

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Chefarzt der Klinik, Dr. Henning Böhme, begrüßte die Besucher. Der Tag der offenen Tür in der Kinderklinik dient dazu, den Jüngsten die Angst vorm Krankenhaus zu nehmen, erläutert der Mediziner. Ohne krank zu sein, können sie entspannt das Gelände und Gebäude kennen lernen. Gleichzeitig sollen die einzelnen Programmpunkte über Gesundheit und Hygiene aufklären. Deshalb gab es Stände zu gesunder Ernährung, einen Erste-Hilfe-Kurs, Tipps zur Zahnvorsorge und einen Einblick in die Laborarbeit.

Spaß und Unterhaltung

Dabei kamen Spaß und Unterhaltung nicht zu kurz. Eine Puppentheateraufführung der Okertaler Marionettenbühne, Gesang von der Kita Quasselstrippe, eine Bastelstraße und Kinderschminken rundeten das Programm ab.

Neben den Kindern, die mit ihrer Familie gern gesehen seien, diene der Tag der offenen Tür auch der Begegnung. „Ehemalige Weggefährten wie Kollegen im Ruhestand kommen ebenso zu uns wie ältere Patienten“, erklärte der Chefarzt.