Wernigerode/Hamburg l Seit 2008 läuft die beliebte Kochshow "Die Küchenschlacht" von Montag bis Freitag im ZDF. Wo sonst sechs Hobbyköche in einer Art Ausscheidungswettkampf gegeneinander antreten, kochen in Zeiten von Corona nun wöchentlich drei Profiköche um die Wette. Und in dieser Woche mit dabei: der Harzer Sternekoch Robin Pietsch aus Wernigerode (Landkreis Harz).

Nelson Müller und Cornelia Poletto

Der 31-Jährige muss sich in dieser Woche gegen Nelson Müller (41, Profikoch aus Essen) und Cornelia Poletto (48, Profiköchin aus Hamburg) durchsetzen. Moderiert wird die Sendung von Björn Freitag (46, Profikoch aus Gelsenkirchen).

Jeder Wochentag steht unter einem besonderen Motto, zu dem ein passendes Gericht gekocht werden muss, das am Ende vom österreichischen Profikoch Johann Lafer (62) als Juror bewertet wird. Somit gibt es täglich Punkte für Pietsch, Poletto und Müller zu erkochen.

Finale am Freitag

Am Montag (25. Mai) lautete das Thema "kulinarische Kindheitserinnerungen". Robin Pietsch bereitete "Tote Oma" - Rotwurst mit Weißkohlsalat, Pellkartoffel-Schaum und Kresse-Salat zu. Der Dienstag stand unter dem Motto "Surf & Turf". Der Wernigeröder kochte dafür Kabeljau und Rind mit Kombu-Beurre-blanc und Wildkräutersalat. "Die vegetarischen Gerichte der Profiköche" stand als Motto für den Mittwoch auf dem Plan. Pietsch kochte Ramen. Zur Show am Donnerstag gab es "Die Zwei-Gänge-Menüs der Profiköche". Dafür bereitete Robin Pietsch ein Schweinefilet mit Waldmeister-Spargel und Mohn-Hollandaise und als Dessert eine Mohnschnitte mit Vanillesauce zu.

Noch einmal muss sich Robin Pietsch in dieser Woche beweisen. Die Profiköche Robin Pietsch, Cornelia Poletto und Nelson Müller kochen am Freitag (14.15 Uhr, ZDF) ihre Finalgerichte mit Zutaten aus einem Warenkorb. In diesem befinden sich Loup de mer, Granny-Smith-Äpfel und Quinoa. Derzeit führt Cornelia Poletto mit neun Punkten vor dem Harzer Robin Pietsch (8 Punkte) und Nelson Müller (7).

Das ist Robin Pietsch:

Der Wernigeröder begann seine Laufbahn 2004 mit einer Ausbildung zum Konditor. Im Anschluss machte er eine Kochlehre. Unter anderem arbeitete er im "Berghotel Ilsenburg", im "Schlosshotel Blankenburg" und im "Hotel Gut Voigtländer". 2012 machte er sich mit seinem regionalen Kochstil selbständig und eröffnete sein eigenes Restaurant "ZeitWerk by Robin Pietsch" in Wernigerode, das er 2017 mit einem Stern im Guide Michelin krönte.