Wernigerode (sr) l Eine heimliche Zigarette hat in der Ganztagsschule Burgbreite in Wernigerode Polizei und Rettungsdienst auf den Plan gerufen: Weil drei Schüler über Übelkeit klagten und sich erbrechen mussten, rief Schulleiter Wolfgang Kirst am Mittwoch gegen 12 Uhr den Notruf. Seine Befürchtung war, dass Drogen im Spiel sein könnten, sagt er auf Volksstimme-Nachfrage.

Schüler in medizinischer Behandlung

Kurze Zeit später traten bei zwei weiteren Schülern die gleichen Symptome auf. Alle wurden medizinisch behandelt.

Keine Drogen nachgewiesen

"Die gute Nachricht ist, dass bei keinem Drogen nachgewiesen werden konnten", berichtet Kirst erleichtert. Er habe die ärztlichen Untersuchungsergebnisse gesehen. "Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für Leib und Leben." Was die Beschwerden der Schüler ausgelöst haben könnte, stehe bisher nicht fest. Fakt sei, dass alle - trotz des strikten Verbots an der Schule - geraucht haben, informieren Kirst und die Polizei. "Die Zigaretten wurden sichergestellt", teilt eine Sprecherin des Polizeireviers mit. "Ermittlungen sollen nun klären, woher die Zigaretten stammen und was sie enthielten." Sie lobt das umsichtige Verhalten des Schulleiters.