Wernigerode l Ein Bauunternehmer aus Wernigerode hat den ersten Flug mit dem ersten eigenen Flugzeug nicht überlebt. Der 51-Jährige ist bei Karlstedt nahe Würzburg kurz nach dem Start abgestürzt und wurde dabei getötet. Darüber berichtete zuerst mz-web.de.

Demnach hatte der Mann bei einer Flugschule in Halle-Oppin ganz frisch seinen Pilotenschein gemacht und wollte mit seinem Fluglehrer ein gerade gekauftes Ultraleichtflugzeug in Karlstadt übernehmen und mit dem Flugzeug zurück in den Harz fliegen. Kurz nach dem Start sei die Maschine auf einen Acker gestürzt, berichtet mz-web.de.

Flugzeug geht in Flammen auf

Laut Medienbericht haben Augenzeugen beobachtet, dass das Flugzeug auf der Stelle in Flammen aufgegangen und ausgebrannt sei. "Man muss davon ausgehen, dass der Pilot sofort tot war", wird ein Polizeisprecher zititert. Die Ursache sei bislang unklar. Die Polizei gehe von einem Pilotenfehler aus. Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermitteln.

In Wernigerode und Umgebung ist die Betroffenheit groß, besonders im Ilsenburger Ortsteil Drübeck. Dort leitete der 51-Jährige Vater zweier Kinder gemeinsam mit Partnern eine Baufirma, die sich auf Sanierung und Neubau spezialisiert. „Der Schock ist sehr groß, wir sind tief betroffen von dem tragischen Unglück, unser Mitgefühl gilt vor allem der Familie“, so einer der beiden Partner gegenüber der Volksstimme.

Ebenso hat Ilsenburgs Bürgermeister Denis Loeffke reagiert und sein Bedauern ausgedrückt. Die Baufirma mit acht Angestellten wurde vor 25 Jahren gegründet worden. „Sie gilt als bodenständiges und sehr gut angesehenes Unternehmen in der Stadt Ilsenburg.“