Blankenburg l Seit der ersten Verleihung 2002 wurde der Adolf-Just-Preis im vergangenen Jahr zum inzwischen 16. Mal vergeben, und zwar an die Hüttenröder Grasedanz-Frauen. Mit dem Preis würdigt die Stadt Blankenburg das ehrenamtliche Engagement von Einzelpersonen und Vereinen, die sich um das Gemeinwesen besonders verdient gemacht haben. Gleichzeitig wird mit dem Preis die Erinnerung an den berühmten Naturheilkundler Adolf Just wachgehalten, der auch in der Blütenstadt wirkte und in der Nähe des Kallendorfer Wegs Heilerde produzieren ließ. Die „Heilerde-Gesellschaft Luvos Just“ stellt dieses Produkt noch heute her und vergibt den Preis gemeinsam mit der Stadt.

Nun soll die Verbundenheit zu dem Naturheilkundler und seinem Produkt aus Anlass des 100. Gründungstags der Heilerde-Gesellschaft noch stärker betont werden: Der bislang namenlose Kreisverkehr Westerhäuser Straße, Mühlenstraße, Westerhäuser Landstraße und Kallendorfer Weg wird künftig den Namen „Adolf-Just-Platz“ tragen.

Überraschung

Das hat der Stadtrat bereits im Oktober 2018 beschlossen und Bürgermeister Heiko Breithaupt (CDU) überraschte die Geschäftsführerin der Luvos-Heilerdegesellschaft Ariane Kaestner bei der jüngsten Preisverleihung im Blankenburger Rathaus mit dieser Idee. Jetzt soll der Kreisel erkennbar im Sinne der Namensgebung und des Wirkens von Adolf Just in Blankenburg umgestaltet werden.

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Ein weiterer Verkehrsknotenpunkt, der Kreisverkehr „Am Hasenwinkel“, hat, ebenfalls per Stadtratsbeschluss vom 18. Oktober, in Würdigung der engen Beziehungen zur Partnerstadt den Namen „Wolfenbütteler Platz“ bekommen. Die Namensgebung erfolgte zum 900. Gründungsjubiläum der Partnerstadt. Auch für den Wolfenbütteler Platz sind Gestaltungsideen gefragt, die die enge Beziehung der beiden Welfenstädte verdeutlichen.

Kreative Ideen

Deshalb ruft die Stadt Blankenburg auf, Gestaltungsideen für die beiden Kreisel einzureichen. Zur Teilnahme eingeladen sind „alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen mit kreativen Ideen in der Stadt Blankenburg (Harz) und im Landkreis Harz, in den Nachbarkommunen sowie alle anderen im In- und Ausland, die sich mit der Stadt Blankenburg (Harz) und der Region verbunden fühlen“, so heißt es in der entsprechenden Mitteilung der Stadtverwaltung.

Insbesondere richte sich der Aufruf für den „Wolfenbütteler Platz“ auch an die Partnerstadt Wolfenbüttel mit ihren Bürgerinnen und Bürgern. Als Gestaltungsratgeber für den „Adolf-Just-Platz“ seien alle gefragt, die sich den Ideen von Adolf Just verbunden fühlen.

Jeder Ideengeber kann pro Kreisverkehr bis zu zwei Entwürfe mit maximal je drei Skizzen im Format von maximal DIN A 3 einreichen. „Wir bitten um die Einreichung von Skizzen zur Gestaltung der beschriebenen beiden Kreisverkehrsmittelinseln beziehungsweise Skizzen von Objekten, die auf den Kreisverkehrs-Mittelinseln aufgestellt werden könnten“, informiert die Stadtverwaltung.