Barleben l Ob mit Nordic-Walking-Stöcken, noch im Kindergartenalter oder als Profi-Sprinter: Am Silvesterlauf durch Barleben am Mittwoch durfte jeder, der Lust und Zeit hatte, teilnehmen. Zum ersten Mal hatten der Barleber Dieter Montag und der FSV Barleben 1911 die Organisation übernommen und für den Auftakt drei Routen festgelegt. Auf der kürzesten Strecke von insgesamt 400 Metern gingen die Jüngsten an den Start. Sieben Kinder liefen vom Anger aus einmal zur Reithalle und zurück. Gewinner oder Verlierer gab es nicht – belohnt wurde jedes Kind mit einer Schokotaler-Medaille.

Die zweite Route erstreckte sich über insgesamt rund zwei Kilometer und führte zum Schmiededenkmal und Zurück. 35 Personen, darunter viele ältere Barleber, liefen oder gingen die Strecke ab. Die erfahreneren Läufer, darunter auch einige Profis, absolvierten währenddessen eine insgesamt etwa acht Kilometer lange Route, die über die Rudolf-Breitscheid-Straße und die Meitzendorfer Straße zum Innovations- und Gründerzentrum und zurück führte. Den Startschuss feuerte Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff ab. Start und Ziel war für alle am Anger. Dort warteten die Kicker vom örtlichen Fußballverein bei der Ankunft der Läufer mit heißen Getränken und Grillwürstchen.

Im Mittelpunkt des Silvesterlaufes stehe der gemeinsame Spaß an Bewegung zum Jahresausklang, erklärte Andreas Ibe, 2. Vorsitzender des FSV Barleben 1911. „Es geht nicht um einen Wettbewerb“, betonte er gegenüber der Volksstimme. Jeder habe das Tempo ohne Druck selbst bestimmen können. Auf Preise wurde – bis auf die Schoko-Medaillen für die Kinder – verzichtet. „Es wurde alles minimal gehalten“, sagte Andreas Ibe. Sofern die Bereitschaft bei allen Beteiligten bestehe, könne darüber nachgedacht werden, die Veranstaltung im nächsten Jahr etwas größer aufzuziehen – „mit mehr Werbung im Vorfeld und vielleicht auch attraktiveren Strecken“, ergänzte der 2. Vorsitzende des FSV.

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Der Silvesterlauf wurde nach einjähriger Pause neu aufgelegt. Davor hatte der TSV Barleben die Veranstaltung organisiert. Nachdem die Vereinszuschüsse von der Gemeinde weggefallen waren, hatte der TSV auch den Silvesterlauf 2014 ausfallen lassen.