Bildung

Aufatmen in der Grundschule

Die Verbandsgemeinderäte stimmten der finanziellen Unterstützung der Schulsozialarbeit zu.

Von Von Hendrik Reppin

Rogätz l Noch bis zum Ende des vergangenen Jahres war die Schulsozialarbeit abgesichert. Die Finanzierung wurde bis dahin aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) abgesichert. Doch dieses Programm war befristet. In der Verbandsgemeinde Elbe-Heide gibt es eine Stelle als Schulsozialarbeiter. An der Rogätzer Grundschule „Werner Moritz“ arbeitet Fabienne Scholz, die noch bis Montag keine Perspektive für die Zukunft hatte. Die Fortführung ihrer Arbeit hing an einer Entscheidung des Verbandsgemeinderates, der an diesem Abend tagte. Im Vorfeld hatte der Landkreis entschieden, die Schulsozialarbeit zur Hälfte zu finanzieren, wenn die andere Hälfte von der Verbandsgemeinde getragen würde. Darüber hatten die Mitglieder des Verbandsgemeinderats schließlich abzustimmen.
Fabienne Scholz liege die Arbeit mit den verhaltens- und lernauffälligen Schülern in der Rogätzer Schule sehr am Herzen. „Ich biete diesen Kindern nicht nur Unterstützung in der Zeit nach dem Unterricht an. Ich vermittle beispielsweise auch Strategien für besseres Lernen in den Schulfächern.“ Sie bringe den Schülern bei, wie sie sich besser an die geltenden Regeln halten können. Während der vergangenen Jahre habe sie sich bei den Kindern die Stellung einer Vertrauensperson aufgebaut. „Die Schülerinnen und Schüler kommen mit Problemen zu mir, die sie nicht den Lehrern und manchmal auch nicht den Eltern erzählt haben.“ Sie würde dann zum Beispiel als Vermittler fungieren.