Rogätz l Schon seit knapp vier Wochen sind die Baumaschinen vor dem Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Elbe-Heide in Rogätz im Einsatz. Hier wird in den nächsten Wochen und Monaten ein Anbau an das bestehende Gebäude errichtet. Bereits Anfang des Jahres hatte der Verbandsgemeinderat beschlossen, die Fläche des Gebäudes zu vergrößern. Nach Angaben der Verwaltung würden die Büroräume im Haus nicht mehr dem geltenden Arbeitsschutz entsprechen. Büros seien überbelegt, Schrankkapazitäten würden fehlen.

Vier neue Büros und ein Besprechungsraum

Dieser Mangel soll nun mit dem jetzt entstehenden Anbau beseitigt werden. Dazu werde der vordere Trakt des Gebäudes in seiner Kontur als Anbau weitergeführt und damit verlängert. Es würden nach Fertigstellung drei Büros mit jeweils 16 Quadratmetern, ein Raum mit zwölf Quadratmeter, sowie ein Besprechungsraum mit 19 Quadratmetern zur Verfügung stehen. In einer Nische kann Bürotechnik untergebracht werden. Sanitäranlagen werden hier nicht entstehen, denn die vorhandenen Toiletten und Waschmöglichkeiten würden nach Angaben der Verwaltung in ausreichender Zahl vorhanden sein. In den entstehenden Räumen ist jedoch der Einbau einer Liege geplant, in der sich im Notfall eine Person legen könnte.

Der neue Anbau wird einen direkten Zugang zum bestehenden Gebäude haben. Das entstehende Obergeschoss wird zwar rohbaumäßig fertiggestellt, doch eine Nutzung als Büro ist dafür nicht vorgesehen. Der hier geschaffene Platz könne wegen des fehlenden zweiten Rettungsweges vorerst nur als Abstell- oder Lagerraum genutzt werden.

Bleibt es bis zum Ende des Jahres weiterhin mild, könnten die Bauleute den Rohbau in den nächsten Wochen abschließen, teilte das Bauamt der Verbandsgemeinde mit. Laufe alles günstig, rechnet man damit, dass kurz vor dem Weihnachtsfest bereits das Dach gesetzt werden könne.

Bis zur endgültigen Fertigstellung seien noch weitere kleinere Herausforderungen zu meistern. So müsse beispielsweise die Signalantenne der Polizei an den Giebel des neuen Anbaus umgesetzt werden.

Die Verbandsgemeinde, die Bauherr der Maßnahme am Gebäude in Rogätz ist, rechne damit, dass Ende Mai oder Anfang Juni die Räume bezogen werden könnten.

Im Anschluss werde noch das Umfeld, nicht nur um den Anbau, sondern um das gesamte Verwaltungsgebäude, neu gestaltet werden.

Wie aus dem Bauamt zu erfahren war, gebe es Überlegungen, die für die Zeit der Baumaßnahme eingerichtete Behelfsstraße schließlich auszubauen, um den Autoverkehr am Verwaltungsgebäude weiter zu entlasten.