Eichenbarleben l Nachdem die Olbebrücke in der Straße „Zum Schloss“ nach einem Teileinsturz im Sommer 2017 notrepariert worden ist, sind jetzt erneut Bauarbeiten angelaufen. Die Sanierung als Maßnahme des Bodenneuordnungsverfahrens Eichenbarleben - Olbe war bereits länger geplant.

Teileinsturz im Jahr 2017

„Die Teilnehmergemeinschaft ist seit zwei Jahren dabei, einen neuen Wege- und Gewässerplan für den Bereich zwischen Eichenbarleben, Ochtmersleben und Mammendorf zu erarbeiten. Da die Dringlichkeit bestand, hat sich der Vorstand entschlossen, die Sanierung der Wasserbrücke W01 als eine der ersten Maßnahmen umzusetzen“, erklärte Detlef Binkowski, Ortsbürgermeister von Eichenbarleben und zugleich Mitglied der Teilnehmergemeinschaft.

Nach seiner Aussage soll die Brücke aus Stahlbeton gebaut und anschließend die bestehende Straße angebunden werden. Voraussichtlich im September soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. Kosten für das Bauwerk in Höhe von etwa 400.000 Euro sind geplant.

Kosten von 400.000 Euro

Bevor sich die Bauarbeiter dem eigentlichen Bauwerk widmen konnten, waren im Vorfeld vorbereitende Tätigkeiten notwendig. So mussten beispielsweise Versorgungsleitungen der Avacon und des Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverbandes (WWAZ) im Brückenbereich geprüft und teilweise umverlegt werden. Später sollen diese, wie Binkowski sagt, wieder in den Brückenkörper eingepflegt werden. Vor wenigen Tagen wurden zudem mit schwerem Gerät Spundwände gesetzt.

Ebenso mussten für die Sicherstellung der Rettungswege sowie der Müllabfuhr für die Anwohner hinter der Brücke Lösungen gefunden werden. Festgestellt wurde, dass Rettungsfahrzeuge, einschließlich der Drehleiter, das östliche Schlosstor als Zufahrt nutzen können. Müllfahrzeuge sind für diese Zufahrt zu hoch. Eine Zufahrt durch den Park wurde als Notvariante geprüft. Doch auch diese muss, wie Detlef Binkowski erleichtert feststellt, nicht zum Tragen kommen. Die Baufirma bringt die Tonnen in den Abholbereich an der Parkstraße.