Jersleben l Ob lilafarbene Quallen mit zitternden Tentakeln, bunte Regenbogendrachen mit langem Schwanz oder klassische Lenkdrachen, selbst gebaut oder selbst gekauft – beim dritten Jersleber Drachenfest war am vergangenen Sonnabend alles erlaubt. Auf dem Sportplatz des „SV Blau-Weiß 90 Jersleben“ hießen die Organisatoren Jung und Alt willkommen. Viele Besucher kamen direkt aus dem Dorf, aber unter anderem auch Gäste aus Barleben und Magdeburg mischten sich unter die Leute.

Während die Fußballer des Sportvereins Deftiges vom Grill sowie Bier und Brause verkauften, boten die Mitglieder des Heimatvereins Kaffee und Kuchen an. Zugegen waren auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Wer wollte, durfte an ihrer Station mit der Kübelspritze versuchen, einen Turm aus Dosen umzuwerfen und andere Geschicklichkeitsspiele testen.

Unterstützt wurde das Drachenfest auch von der Gemeinde Niedere Börde. Sozialarbeiter Steffen Niemann war mit einer Hüpfburg vor Ort, auf dem sich die Jüngsten ordentlich austoben durften. Im Laufe des Nachmittags kamen beim „Bubble Soccer“ auch riesige Bälle zum Einsatz, in die die Spieler selbst hineinschlüpfen mussten.

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Hartmut Möbius, Vorsitzender des Heimatvereins und Mitorganisator des Drachenfestes, zeigte sich im Großen und Ganzen zufrieden mit der Veranstaltung. „Das Wetter war kein absolutes Drachenwetter, aber dafür kamen trotzdem viele Besucher – auch wenn insgesamt weniger Leute da waren als im Jahr davor“, resümierte er im Gespräch mit der Volksstimme. Im Laufe des Nachmittages wurde auch der schönste Drachen prämiert und der Besitzer mit einem kleinen Geschenk belohnt. Und für das kommende Jahr planen die Organisatoren auch schon eine weitere Auflage des Jersleber Drachenfestes.