Cröchern l Die hohe Ehre wurde Ronald Jahns auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Berufsjäger in Alexisbad zuteil. „Ich war zwar sehr überrascht, aber es macht mich auch ein wenig stolz“, sagt Ronald Jahns, der sich besonders über die Begründung für die Auszeichnung freute. Darin werden seine „langjährigen hervorragenden Leistungen als Berufsjäger“ gewürdigt.

Schon seit 1984 ist der 63-Jährige eng mit der Jägerei verbunden. Damals legte er die Jagdeignungsprüfung ab. In den Jahren 1991 bis 1993 folgte eine Berufsjägerausbildung. Danach begann der Cröcherner eine Meisterausbildung, die er im Jahr 2001 erfolgreich abschließen konnte. Fortan durfte sich Ronald Jahns Revierjagdmeister nennen.

Auch schon den Innenminister ausgebildet

Sein unermüdliches Wirken für das Handwerk des Waidmannes würdigten die beiden Spitzenverbände schon im Jahr 2010, als er zum Revieroberjäger ernannt wurde. Jetzt folgte mit dem Wildmeister der letzte Schritt auf der Karriereleiter.

Die Ehrungen würdigen auch die Ausbildungstätigkeit von Ronald Jahns, der vor zehn Jahren in Cröchern eine Jagdschule eröffnet hatte. „Mittlerweile habe ich hier schon zahlreiche Jäger erfolgreich ausbilden können“, freut sich Jahns. Zu den Absolventen der Cröcherner Jagdschule gehören unter anderem auch der jetzige Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) oder einstige Leiter der Gefechtsübungszenrums der Bundeswehr, Oberst Krippl.

Ein Spezialgebiet von Ronald Jahns ist die Führung von Schweißhunden, die den Jäger beim Aufspüren des Wildes unterstützen. Jahns versteht das Waidwerk als untrennbaren Teil des Naturschutzes. Unter anderem deshalb wurde er in den Naturschutzbeirat des Landkreises Börde berufen.

Weiter Vorsitzender des Landesverbandes

Am Rande der Bundestagung in Alexisbad wählten Sachsen-Anhalts Berufsjäger auch den Vorstand ihres Landesverbandes. Dabei wurde Ronald Jahns für weitere vier Jahre im Amt des Landesvorsitzenden bestätigt.