Groß Ammensleben/Gutenswegen l Ein aufregendes Wochenende liegt hinter dem Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehren aus Gutenswegen und Groß Ammensleben. Die Wehren hatten die Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren zu einem 24-Stunden-Übungseinsatz geladen.

Nach der Ankunft am Groß Ammensleber Gerätehaus am Freitag, blieb den jungen Kameraden nicht viel Zeit. Nachdem der stellvertretende Groß Ammensleber Jugendwehrleiter Damian Löderbusch und Carola Wolff von der Gutensweger Wehr die Jungen und Mädchen in Löschtrupps und -züge eingeteilt hatten, ging es auch schon raus zum ersten Einsatz. Zunächst galt es, eine Ölspur in Gutenswegen zu beseitigen. „Natürlich war es keine echte Ölspur. Wir haben das mit Wasser nachgestellt“, erklärte Löderbusch.

Feldbettlager in der Halle

Einmal in Gutenswegen angekommen wurde nach dem Einsatz erst einmal das Feldbettlager in der örtlichen Sporthalle aufgeschlagen. Beim zünftigen Abendbrot wurde dann der erste Einsatz schon einmal ausgewertet. Die Nacht war allerdings kurz, denn um kurz nach Mitternacht mussten die 25 Junior-Einsatzkräfte wieder aus den Federn. In einer Halle in Groß Ammensleben war ein Feuer ausgebrochen. „Da kam unsere Nebelmaschine schön zum Einsatz“, schmunzelte Löderbusch. Das Feuer stellte aber auch für die müden Jugendlichen kein Problem dar.

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Nachdem noch einige Stunden in den Feldbetten verbracht werden konnten, standen am Sonnabend noch zwei Einsätze auf dem Plan. Zunächst galt es, zwei Verletzte aus einem Pkw am Mühlteich auf der Groß Ammensleber Domäne zu bergen, bevor dann zum Abschluss am Sonnabendnachmittag ein großes Feuer auf der Domäne ausgebrochen war. Hier galt es, Feuerwache zu halten.

Das Fazit von Damian Löderbusch fällt rundherum positiv aus. „Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Wehren hat super geklappt“, so der stellvertretende Jugendwart aus Groß Ammensleben. Dies sei besonders wichtig, da es später bei echten Einsätzen auch immer zu Kooperationen mit anderen Wehren kommen würde. „Am Anfang war es noch etwas chaotisch, aber nach und nach kam immer mehr Struktur rein“, so Löderbusch.

Erste gemeinsame Übung

Für die Groß Ammensleber war das nicht der erste 24-Stunden-Dienst. „Allerdings haben wir das zum ersten Mal gemeinsam mit den Gutenswegern gemacht. Und das hat wirklich hervorragend geklappt“, so Löderbusch weiter.

Hervorragend geklappt hat im Übrigen auch die Versorgung der vielen hungrigen Mäuler. Dafür hat unter anderen Marlis Elling gesorgt, die von den Feuerwehrleuten am Ende des Einsatzes beschenkt wurde.