Rogätz l Auch wenn die Anmeldungen für den Anschluss an das superschnelle Breitbandnetz regional teilweise schleppend erfolgen, geht es jetzt los. In seiner Sitzung am 25. Juni hat der Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Elbe-Heide eine wichtige Entscheidung getroffen. Im Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens wurden die Planungs- und Tiefbauarbeiten inklusive der Verlegung der Glasfaserkabel und der Herstellung der Hausanschlüsse an die Firma „OST BAU“ aus Osterburg als Rahmenvertrag vergeben. „Die einzelnen Cluster können nun beauftragt werden“, informierte Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Schmette (CDU).

Der Verbandsgemeinderat hat in einem weiteren Beschluss die Planungsleistungen für die Cluster Angern und Burgstall, jeweils mit allen Ortsteilen, freigegeben. Diese Cluster hatten in der Vorvermarktung mehr als 40 Prozent Anschlussquote erreicht. „Wir rechnen damit, dass die Planung noch einmal drei Monate in Anspruch nehmen wird. Bis dahin ist es möglich, noch einen Breitbandanschluss zu beantragen“, teilte Schmette mit, „alle bislang unentschlossenen Bürger sollten jetzt noch ihre Chance nutzen.“

37-Millionen-Euro-Vertrag

Für das Cluster Born ist bereits eine Anschlussquote von 65 Prozent erreicht. „Wir haben deshalb Gespräche mit unserem Nachbarn, der Verbandsgemeinde Flechtingen, aufgenommen“, berichtete der Verbandsgemeindebürgermeister, „dort sind ebenfalls gute Anschlussquoten für das Cluster Calvörde - auch Klüden und Dorst gehören dazu - erreicht worden. Ziel ist es, Born hier mit anzuschließen. Über den Beginn der Planungsphase werden wir zeitnah informieren.“

Alle anderen Cluster müssen zunächst warten. Für eine Freigabe war die Quote noch zu gering. Besonders auffällig ist, dass gerade in den Dörfern mit einer hohen Einwohnerzahl nur geringe Anschlussquoten erreicht wurden. So kommen Rogätz mit 929 Haushalten und Zielitz mit 822 Haushalten auf jeweils lediglich 16 Prozent. Nicht viel besser ist es in Colbitz mit 18 Prozent.

In der kommenden Woche sollen in der Elbe-Heide-Verwaltung die Verträge mit einem Umfang von insgesamt mehr als 37 Millionen Euro unterzeichnet werden.