Wolmirstedt l Wer schon immer einmal wissen wollte, wie ein Hydrant von innen aussieht oder wie sich ein Wasserzähler im Querschnitt darstellt, konnte seine Fragen beim Tag der offenen Tür des WWAZ am Sonntag beantworten lassen. Auf dem Gelände des Trinkwasserstützpunktes in der Seegrabenstraße drehte sich ab dem Vormittag alles rund um Trink- und Schmutzwasser.

Unterstützt von der Trinkwasserversorgung Magdeburg (TWM) gab der Verband einen Einblick in die Welt von H2O. An der Trinkwasserbar durften die Gäste selbst probieren und das klare Nass auf seinen Geschmack hin testen.

Wasserproben werden untersucht

Ein paar Meter weiter hatte die TWM eine Art mobiles Labor aufgebaut, an dem Besucher ihre eigenen Brunnenwasserproben zur Analyse vor Ort abgeben konnten. Durch die Untersuchung kann beispielsweise herausgefunden werden, ob das abgegebene Wasser mit Legionellen oder anderen Krankheitserregern belastet ist.

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Zudem beantworteten Dr. René Frömmichen, Leiter des Trinkwasserlabors der TWM, und seine Kollegin alle Fragen zum Thema.

Feuerwehr vor Ort

Zum Programm am Tag der offenen Tür gehörte auch Unterhaltung auf der Bühne. Die Jüngsten durften sich zudem an einer Kübelspritze ausprobieren, sich schminken lassen oder auf einer Hüpfburg austoben. Unterstützt wurde die Veranstaltung auch von der Wolmirstedter Feuerwehr, die ebenfalls ihre Technik vorstellte.

Der Trinkwasserstützpunkt in der Seegrabenstraße wurde erst im September 2016 eröffnet. Insgesamt elf Mitarbeiter betreuen von dort aus vier Trinkwasserpumpstationen sowie ein 450 Kilometer langes Trinkwassernetz, an das wiederum knapp 16.000 Grundstücke angeschlossen sind. Für ihren Einsatz – im Notfall auch rund um die Uhr – wurden die Mitarbeiter am Sonntag auf der Bühne gelobt.