Landtagswahl

Wolmirstedter zeigen großes Interesse an der Wahl

Die Wolmirstedter haben gestern einen neuen Landtag gewählt. Viele sind dem Ruf an die Wahlurnen gefolgt.

Von Tom Wunderlich
Günter Sobetzko aus Wolmirstedt setzte seine zwei Kreuzchen im neuen Wahllokal in der Rogätzer Straße.
Günter Sobetzko aus Wolmirstedt setzte seine zwei Kreuzchen im neuen Wahllokal in der Rogätzer Straße. Foto: Tom Wunderlich

Wolmirstedt - In Wolmirstedt und vielen anderen Kommunen der Region wurde am Sonntag gewählt. Ein Blick in die Wahllokale zeigt, wie wichtig Wahlen für die Gemeinschaft sind. Punkt 8 Uhr stehen bereits die ersten Männer und Frauen an den Wahllokalen der Ohrestadt an, um ihr Kreuz setzen zu können. Eine ältere Dame aus dem Süden der Stadt verrät, dass sie eigentlich nur wählen geht, weil sie dann viele bekannte Gesichter auf der Straße treffen würde. „Das war doch in den letzten Monaten eher schwierig. Es ist aber auch einfach eine wichtige Pflicht, sein Wahlrecht wahrzunehmen.“ Gerade die letzte Aussage scheint bei vielen Männern und Frauen in der Stadt zuzutreffen. So auch bei Günter Sobetzko. Er wählt dieses Mal im Wahllokal „Wolmirstedt Nord“ in der Rogätzer Straße.

Kurz vor 10 Uhr wird es vor allem in dem neuen Wahllokal geschäftig. Auf dem Parkplatz neben der Getränkequelle bildet sich eine lange Schlange. Vor allem ältere Menschen, zum Teil in Begleitung ihrer Enkel, stehen an, um wählen gehen zu können. Insgesamt drei Wahlkabinen stehen in der Rogätzer Straße zur Verfügung. Vier Wahlhelfer und ein Wahllokalleiter sorgen für einen geregelten Ablauf. So wird unter anderem kontrolliert, ob sich alle Wähler an die Hygieneregeln halten. Gleichzeitig wird auch geprüft, ob sich die Wähler im richtigen Wahllokal befinden. Trotz der Maßgabe einen eigenen Kugelschreiber mitzubringen, hält das Helfer-Team Kugelschreiber parat, die dann behalten werden dürfen, denn niemand soll wieder weggeschickt werden. Nach dem setzen der Kreuze für Erst- und Zweitstimme müssen die Wahlzettel mindestens zweimal gefaltet werden. Der gesamte Wahlgang dauert im Regelfall keine drei Minuten.

Insgesamt zehn Wahllokale

„Bis 14 Uhr haben insgesamt 2984 Menschen in den zehn Wahllokalen gewählt“, erklärte der stellvertretende Wahlleiter Jens Dorendorf-Philipp. Insgesamt 9358 Menschen sind wahlberechtigt.

Von 8 bis 18 Uhr hatten die Wolmirstedter an diesem Sonntag die Möglichkeit ihren politischen Willen durchzusetzen. Dafür standen in der Stadt und den Ortsteilen Elbeu, Farsleben, Glindenberg und Mose insgesamt zehn Wahllokale zur Verfügung.