Zerbst l Der Stadtchor Zerbst unter der Leitung von Marina Drobyschewskaya hatte zu seinem jährlichen Weihnachstkonzert in die Kirche St. Trinitatis geladen. Und sie waren nicht allein. Kaum ein Stuhl war in dem riesigen Sakralbau unbesetzt. Immer wieder locken die Damen unzählige Fans in ihre Konzerte – ganz besonders zu Weihnachten.

Unter dem Motto „Trommelwirbel und Glockenklang“ waren von „Tausend Sterne sind ein Dom“ über „Fern im Walde, grün und einsam“ bis hin zu „Maria durch ein Dornwald ging“, „Hört der Engel heller Lieder“ oder „O du fröhliche Weihnachtszeit“, sowohl klassische, deutsche, internationale und auch viele moderne Winter-, Advents- und Weihnachtslieder zu hören.

Glasklare Stimme begeistert

Wie auch schon im vergangenen Jahr, gab es einen ganz besonderen Gänsehautmoment, nämlich als Chorleiterin Marina Drobyschewskaya ihr Solo, das „Ave Maria“ anstimmte. Mit ihrer bezaubernden und klaren Stimme animierte sie das Publikum am Ende wieder zu regelrechten Begeisterungsstürmen.

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Ganz besondere musikalische Momente erlebten die Konzertbesucher, wenn Trommler Klaus Mühlner in die Lieder mit einstimmte. Sein rhythmisches Trommeln zu einigen Weihnachtsliedern gab den Songs eine ganz besondere Dynamik und einen einzigartigen Klang.

Überhaupt ist es schwierig, Höhepunkte aus dem Konzert zu nennen, denn das würde das perfekte Zusammenspiel und die Leistung aller Beteiligten schmälern. Auch mit der Auswahl der Lieder haben Marina Drobyschewskaya und die Chor-Mitglieder wieder einmal eine glückliche Hand bewiesen.

Beschwingter Ausklang

Das Konzert startete und endete temperamentvoll und voller Zuversicht. „Guten Abend schön Abend“ sorgte zu Beginn für frohe Weihnachtslaune und die „Silver Bells“ sorgten für einen fröhlichen und beschwingten Ausklang.

Am Ende zeigten sich die vielen Konzertbesucher begeistert von dem gut einstündigen Konzert und honorierten dies mit lang anhaltenden Applaus.