Museum der Stadt Zerbst freut sich bisher über gute Resonanz

Anhalt-Ausstellung nur noch bis Dienstag

Von Antje Rohm

Nur noch bis zum kommenden Dienstag, dem 29. Mai, ist Gelegenheit, die Wanderausstellung "800 Jahre Anhalt" im Museum der Stadt Zerbst zu sehen. Mehr als 1000 Besucher hatte die Schau bisher.

Zerbst l "Das ist schon eine gute Resonanz", schätzt Museumsleiterin Agnes-Almuth Griesbach für die Wanderausstellung "800 Jahre Anhalt" ein. Am 31. März war sie im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) als Auftakt für Anhalt eröffnet worden. Mehr als 1100 Besucher sind seither ins Haus am Weinberg gekommen - das zählt im Jahr sonst durchschnittlich 5000 bis 6000 Gäste - um die von den Museen der anhaltischen Residenzstädte zum Anhalt-Jubiläum gestaltete Schau zu sehen.

35 Roll-ups zu sieben Themenkomplexen umfasst sie, die in den einzelnen Museen mit speziellen Themen und eigenen Exponaten untersetzt werden. In Zerbst sind "800 Jahre Anhalt" in die Dauerausstellung integriert worden und warten mit Höhepunkten wie der selten gezeigten Zerbster Cranachbibel auf.

Schön sei, so die Museumsleiterin, dass ganz viele Gruppen die Chance zum Ausstellungsbesuch genutzt hätten. Schulklassen waren das ebenso wie die Kita "Knirpsentreff", Rotarier und Rolandbrüder, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Mitglieder von verschiedenen Ausschüssen, die Dessauer Goethe-Gesellschaft, ehemalige Francisceer ... In dieser Woche verlegte auch der Arbeitskreis Bildung und Kultur der SPD-Landtagsfraktion seine Tagung ins Zerbster Museum, um sich auch mit der Anhalt-Geschichte zu beschäftigen. Es gab viele Führungen und dazu "ganz positive Reaktionen von den Teilnehmern, einiges dazu gelernt zu haben", so die Museumsleiterin.

Eine Rolle spielen werden Zerbster Museum und Ausstellung auch im nächsten Teil der mdr-Fernseh-Reihe "Unterwegs in Sachsen-Anhalt". Am 9. Juni ab 18.15 Uhr geht es zum Thema "Glanz und Gloria" auch dort um Anhalt. "An dem Wochenende 9./10. Juni werden wir dann extra dazu auch noch einmal die Cranachbibel ausstellen", blickt Agnes-Almuth Griesbach voraus.

Die jetzt in Zerbst gezeigten Roll-ups der in mehreren Ausführungen zur Verfügung stehenden Ausstellung gehen nach Köthen, wo die Anhalt-Exposition ab 2. Juni zu sehen ist.

In Zerbst beginnen in der kommenden Woche die Vorbereitungen auf die Schau zu 430 Jahren Universitäts- und Schulgeschichte. Eröffnet wird sie zur Museumsnacht am 15. Juni.

Geöffnet ist das Museum täglich von 10 bis 17 Uhr.