Wertlau l Ein Großfeuer hat am Sonntagmorgen gegen 1.30 Uhr die Ortswehren Jütrichau, Zerbst, Steutz und Deetz in Atem gehalten. „Als wir am Einsatzort eintrafen, brannte die Scheune bereits in voller Ausdehnung“, sagt Einsatzleiter Steffen Schneider. Das Feuer drohte nicht zuletzt auch wegen des starken Funkenfluges auf benachbarte Gebäude überzugreifen. „Zudem machte die Kälte den Einsatzkräften zu schaffen“, so Schneider. „Das Zusammspiel der 35 Kameraden hat hervorragend funktioniert“, lobt Steffen Schneider. Gegen 6.30 Uhr zogen die Zerbster und Steutzer Wehr ab.

Die Jütrichauer Kameraden übernahmen dann die Wache und das Ablöschen der Glutnester. „Mein Dank geht auch an die Polizei und den Rettungsdienst, die während des gesamten Einsatzes vor Ort waren“, so Schneider. Der Schaden wird laut Polizei auf etwa 100.000 Euro geschätzt.