Deetz l Der Nachwuchs soll im Zeltlager den Umgang mit der Ausrüstung vertiefen, in Wettbewerben zeigen, was er bisher gelernt hat. Aber nicht nur das Beherrschen der Technik ist in Einsatzsituationen von entscheidender Bedeutung, sondern auch das Zusammenspiel der Feuerwehrleute, auch und gerade das Zusammenspiel von verschiedenen Wehren.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist soziale Kompetenz. „Die Jugendlichen lernen sich untereinander kennen, arbeiten in verschiedenen Gruppen zusammen und bauen Vorbehalte ab, schließen Freundschaften“, erklärt Stadtjugendwart Tobias Wolf. Neben der technischen Ausbildung sei das Soziale eine sehr wichtige Komponente.

Absolute Teamarbeit

Das beginne bereits mit dem Aufbau und Einrichten der Zelte. „Feuerwehr ist absolute Teamarbeit“, sagt Wolf. Vertrauen und Verlässlichkeit seien unabdingbar. „Schließlich liege bei Einsätzen das eigene Leben nicht selten in den Händen der Kameraden“, macht der Stadtjugendwart deutlich.

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Dass die Nachwuchsgewinnung und -förderung für viele Ortswehren von existenzieller Bedeutung ist und in der Einheitsgemeinde einen hohen Stellenwert genießt, bewies die Anwesenheit von Kreisbrandmeister Heiko Bergfeld, Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) und Stadtwehrleiter Denis Barycza bei der Eröffnung des Zeltlagers am Donnerstag. Alle drei bekräftigten in ihren kurzen Begrüßungsansprachen, dass sie die Kinder- und Jugendwehren weiterhin unterstützen werden. Sie übergaben 80 Feldbetten, die mit Hilfe der Zerbster Stadtwerke angeschafft wurden.

Knifflige Nachtwanderung

Am Abend machten sich die Jugendlichen auf den Weg zu einer Nachtwanderung. Ziel war es, die Gegend zu erkunden. Denn diese Wanderung stand während des Lagers noch einmal auf dem Programm, dieses Mal allerdings mit Stationen, an denen Aufgaben zu lösen waren.

Auch zahlreiche Einzel- und Mannschaftswettkämpfe wie Schlauchkegeln, Leinenzielwurf oder Pendelläufe standen auf dem Programm. Außerdem wurde von insgesamt 28 Jugendlichen die Jugendflamme 1 und 2 abgenommen. Alle haben die Prüfung bestanden.

Feucht-fröhlicher Spaß

Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Hier stand bei den hochsommerlichen Temperaturen das Wasser im Fordergrund, beispielsweise mit einem Besuch im Erlebnisbad.

Tobias Wolf dankt allen, die am Gelingen des Zeltlagers beigetragen haben. „Ein besonderer Dank geht an die Stadt Zerbst, die Ortswehr Deetz, wo wir Gäste sein durften, an unsere Köche Tobias Daudert und Andreas Dornblut sowie an die Zerbster Wehr, die am Freitag mit dem Hubsteiger in Deetz war“, freut sich der Stadtjugendwart über die Unterstützung.