So schön ist Schnee: Volksstimme sucht die schönsten Winterbilder
Der Winter ist endlich da! So richtig - mit Schnee! Haben Sie einen Schneemann gebaut, waren rodeln oder haben besondere Spuren entdeckt und all das im besonderen Weiß fotogrfaiert? Dann schicken Sie uns gern Ihre Bilder.

Zerbst - Für das Fest der Feste ein paar Tage zu spät, für die Kids aber nicht zu spät – Zerbst zeigte sich am Sonntag von seiner romantisch-winterlichen Seite. „In weiser Voraussicht haben wir die Schlitten schon am Samstagabend fit gemacht, es waren ja einige Flöckchen angesagt“, sagt Steffen Schneider (2.v.l.).
Und er sollte Recht behalten, denn am Sonntag wachte die Stadt mit einigen Zentimetern Neuschnee auf, was nicht nur den Winterdienst und die fleißigen Frauen und Männer des städtischen Bauhofs auf den Plan rief, sondern was viele Familien natürlich in den Schlossgarten zog, um in Blickrichtung des einstigen Residenzschlosses mit ein wenig Speed den Berg hinunterzujagen.
Schicken Sie uns ihre tollen Schnappschüsse
Kids nutzen nicht nur die seltene Gelegenheit der Stunde, nein, der Spaß mit der weißen Pracht war ihnen anzusehen und auch zu hören. Das sah auch Steffen Schneider so: „Diese seltene Gelegenheit muss man ausnutzen.“
Das tat man auch an anderer Stelle in der Region. Es wurde geschlendert, spaziert, geknipst und gerodelt. Sollten auch Sie einen tollen Schnappschuss vom Zerbster Winterweiß gemacht haben, schicken Sie uns ihn gerne an redaktion.zerbst@volksstimme.de. Wir freuen uns auf Ihre Bilder.


Auch ums Eck', nämlich an der Elbe im Salzlandkreis/Anhalt-Bitterfeld wurde es nochmal so schön mit dem Schnee. Nachdem es am Sonntag hell geworden war, hörte man ein selten gewordenes Geräusch in Walternienburg: Schneeschieber auf Pflaster. Die Anwohner befreiten die Gehwege vor ihren Häusern mehr oder weniger früh vom Schnee.
An der 756 Meter langen Eisenbahnbrücke bei Barby, die auch die Nuthe überspannt, herrschte dagegen winterliche Stille. Sie verbindet den Salzlandkreis mit Anhalt-Bitterfeld. Besonders in der wärmeren Jahreszeit kommt dem Bauwerk eine große Bedeutung zu, wenn Radtouristen den Elberadwanderweg verlassen, um das Ringheiligtum bei Pömmelte zu besuchen.
Mit der Probebelastung am 3. Oktober 1877 war das Bauwerk fertiggestellt, über das seit 2004 kein Zug mehr rollt. Die Kosten betrugen am Ende über zwei Millionen Goldmark. Die Inbetriebnahme der zweigleisigen Strecke fand am 15. April 1879 statt.


Vor allem aus der Vogelperspektive zeigte sich das malerische Bild: Gommern war mit einer zarten Schicht „Puderzucker“ überzogen. Und die Wetterprognosen für die nächsten Tage sehen auch gut aus. Die Temperaturen sollen nachts immer im einstelligen Minusbereich liegen, tagsüber um die Null Grad pendeln. Das ganze kombiniert mit Niederschlägen würde Gutes verheißen: Schnellfall.