Zerbst/Magdeburg l Während des deutsch-russischen Wirtschaftsdialogs verabredeten Bürgermeister Andreas Dittmann, Kulturamtsleiterin Antje Rohm, Annegret Mainzer, Vorstandsmitglied des Internationalen Fördervereins Katharina II. und Olga Martens, erste Stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur in Russland (IVDK), eine Reihe von Programmpunkten des IVDK-Sprachcamps, das derzeit in Zerbst stattfindet.

Unter dem Motto ‚Die Geschichte der Russlanddeutschen‘ wollen 40 Sprachschüler die Heimat von Katharina der Großen erkunden und kennenlernen.Die Jugendlichen aus Russland werden das Zerbster Schloss besuchen und besichtigen. Weitere Stationen werden unter anderem das Zerbster Gymnasium Francisceum und die Uni Magdeburg sein.

Konkretes Ergebnis

Der Informationsbesuch in der Fachhochschule Magdeburg-Stendal stellt einerseits einen solchen verabredten Programmpunkt dar, ist aber andererseits auch ein konkretes Ergebnis der Gespräche der Teilnehmer während des Katharina-Forums.

Unter den Teilnehmern des deutsch-russischen Wirtschaftsdialogs war auch Sven Schwerdt von der Fachhochschule Magdeburg-Stendal. „In erster Linie möchte ich mit vielen russischen Partnern ins Gespräch zu kommen, denn die Fachhochschule Magdeburg-Stendal sucht stets internationale Studierende, natürlich auch aus Russland“, erklärte Schwerdt während des Katharina-Forums.

So wurde im Mai vereinbart, dass sich die Teilnehmer des IVDK-Sprachcamps, an der Fachhochschule Magdeburg-Stendal über Studienmöglichkeiten informieren.Am Dienstag machten sich die Sprachcampteilnehmer von Zerbst auf den Weg nach Magdeburg. Begleitet wurden sie dabei von Annegret Mainzer vom Internationalen Katharina Verein.

International Office

Die Jugendlichen aus Russland wurden von Franziska Buddy vom International Office der Universität, von Jana Schieweck von der Studienberatung der Fachhochschule und der ukrainischen Studentin Marina willkommen geheißen.

Während Franziska Buddy und Jana Schieweck die Sprachschüler über die Studiengänge der Fachhochschule Magdeburg-Stendal sowie über den Ablauf einer Bewerbung und über Zulassungsvoraussetzungen zum Studium informierten, berichtete Marina über ihren Studienalltag in Magdeburg aus der Sicht einer ausländischen Studierenden.

Antworten aus erster Hand

Ein weiteres Thema, die Studien- und Lebensbedingungen in Magdeburg, ein nicht unwichtiger Aspekt von Studenten bei der Wahl der Uni. Die jungen russischen Gäste nutzten die Chance, Frage zu stellen und Antworten aus erster Hand zu bekommen.

Im Anschluss an die Informations- und Fragestunde führten Marina und ihre deutsche Kommilitonin Dana die Sprachcampteilnehmer über den Hochschulcampus, zeigten ihnen auch Studentenwohnungen, Mensa und Bibliothek. Überrascht waren die Besucher über das viele Grün auf dem Campus, aber die Fachhochschule wirbt auch mit dem Slogan „Studieren im Grünen“.

Vielleicht wird der ein oder andere Teilnehmer des diesjährigen Sprachcamps bald Student an der Fachhochschule Magdeburg-Stendal sein, Interesse daran zeigten sie jedenfalls.