Walternienburg l „Neues Leben ist im Haus, schon sieht die Welt viel schöner aus. Das Baby soll viel Freude machen, soll heiter sein, soll immer lachen. Gesegnet sein mit vielen Gaben und eine schöne Zukunft haben“, diese Worte widmete der Walternienburger Ortsbürgermeister Heinz Reifarth den jüngsten Bürgern seines Ortes. Es sind zwei Walternienburger Kinder, die in diesem Jahr geboren wurden. Traditionell werden die Familien zum Jahresende vom Ortschaftsrat zu einer Begrüßungsrunde eingeladen. Diese fand unlängst in Heinrichs Caféwirtschaft statt.

Eine bleibende Erinnerung wird den Familien da übergeben. Die Ortschaft lässt Geburtsreliefs für die Kinder anfertigen. Zum 15. Mal konnten sich nun die Eltern – und später können es vielleicht auch die Kinder – darüber freuen. „2003 haben wir damit angefangen“, so Heinz Reifarth. Die ersten Kinder, die mit Geburtsreliefs bedacht wurden, hatten inzwischen schon Jugendweihe.

„Wir freuen uns über den Nachwuchs“, verkündete der Ortsbürgermeister. Walternienburg sei ein bisschen überaltert, meinte er. Die über 60-Jährigen sind im Dorf am stärksten vertreten. Im vergangenen Jahr konnten drei Geburtsreliefs überreicht werden.

Zwei Jungen sind nun die jüngsten Walternienburger. Am 20. Mai dieses Jahres wurde Yannik Schulze in Schönebeck geboren. Seine Eltern sind Sandra Schulze und Florian Zahn. Am zweiten Tag im August kam dann Hannes Schumann in Zerbst zur Welt. Er ist der Sohn von Jeanine Waage und Thomas Schumann.

Namenstag am 24. Juni

Nicht nur, dass die Kinder im gleichen Jahr geboren wurden, der Ortsbürgermeister hat noch eine weitere Gemeinsamkeit heraus gefunden. Namenstage gibt es zwar einige, aber der 24. Juni ist Namenstag für beide Jungen.

Auf das Wohl der Kinder wurde angestoßen und in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen hatten alle Gelegenheit, sich ein bisschen kennen zu lernen und auszutauschen. Schließlich wird der Nachwuchs zusammen aufwachsen. Auch für einen Kita-Platz sind beide Kinder schon angemeldet.

Walternienburg hat den Vorteil, noch eine eigene Kita vorhalten zu können. Auch die Grundschule kann der Nachwuchs ohne lange Wege noch im Ort besuchen. Ein Sportplatz und Verein zum Fußballspielen, zwei Bogensportvereine, das nahegele- gene Umweltzentrum in Ronney und einen gut ausgestatteten Spielplatz sind weitere Angebote für Kinder und Jugendliche.