Zerbst l Der Förderverein Wasserturm Zerbst hat 2017 ein umfangreiches Programm absolviert und in diesem Jahr noch ein größeres Vorhaben in Arbeit. Das wurde auf der Jahresversammlung deutlich, die in der vergangenen Woche im Gebäude der Heidewasser GmbH stattgefunden hat.

Rechenschaftsberichte der Vorsitzenden, der Schatzmeisterin und der Revisionskommission, Wahlen des Vorstandes und der Revisionskommission, der Arbeits- und Veranstaltungsplan für 2018 sowie der Stand der Arbeiten zur großen Turmsanierung standen auf dem Programm.

Leader-Hürden

„Insgesamt können wir feststellen, dass alle Pläne realisiert wurden. Das Jahr 2017 war auch im wesentlichen damit ausgefüllt, die Hürden zur Beantragung der Fördermittel über Leader zu überwinden“, so wertete die Vorsitzende Sigrun Knäbel in ihrem Rechenschaftsbericht das Jahr 2017.

Knäbel blickte auf die Arbeitseinsätze 2017, die beispielsweise im Frühjahr notwendig waren, um die Saisonbereitschaft zu garantieren. Das waren in Zahlen allein 59 Arbeitsstunden beim ersten Arbeitseinsatz des 70 Mitglieder zählenden Vereins.

Die Vorsitzende berichtete über die Öffnung des Turmes und der Brunnenstuben anlässlich des Weltwassertages, wo zahlreiche Besucher den Weg zum Wasserturm gefunden haben. Erlebnisreich war auch die Teilnahme am Prozessionsspiel, die für die Vereinsmitglieder eine nachhaltige Wirkung zeigt sowie die Vereinsfahrt nach Dessau zur Wasserturmbesichtigung.

Begeistert zeigte sich Sigrun Knäbel vom Sommerfest, das für alle Teilnehmer eine angenehme Abwechslung brachte.

Einbrüche

„Leider blieben wir auch 2017 von Einbrüchen nicht verschont. Der Zaun wurde gewaltsam geöffnet, der Werkzeugschuppen aufgebrochen und wieder haben die Diebe den Rasenmäher entwendet“, zeigte sich Sigrun Knäbel noch heute entsetzt.

Mit Blick auf dieses Vereinsjahr bedauerte sie, dass nun nicht mehr wie im vorigen Jahr täglich Ein-Euro-Jobber für den Verein einplant wurden. Mit dieser wichtigen Hilfe konnten bisher alle laufenden Pflegearbeiten im Gelände, an den Brunnenstuben und an den Ausrüstungen erledigt werden.

Nun heißt es, dass die Mitglieder auch diese Arbeiten selbst durchführen müssen. „Wir hoffen aber immer noch auf eine Lösung, die sich in laufenden Geschäftsjahr noch ergeben könnte“, zeigt sich Knäbel dennoch optimistisch. Sie seien eine gute Truppe, die viel Engagement bei der Realisierung der Vereinsziele mitbringt.

Dank an Mitglieder

„Ich möchte allen Mitgliedern für ihren Einsatz danken, egal bei welchen Projekten sie aktiv waren“, mit diesen Worten bedankte sich Sigrun Knäbel nach der Wahl des neuen Vorstandes, der nun aus dem stellvertretenden Vorsitzenden Steffen Grey, dem Chronisten Klaus-Dieter Scharrmann und der Schatzmeisterin Inge Hensel besteht.