Fußball

Landesklassen des FSA im neuen Gewand

Zum ersten Mal seit einigen Wochen gibt es seitens des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) wieder Neuigkeiten mit Fußball-Bezug.

Von Stefan Rühling
Tom Guhle (rechts) muss mit seinem SV Seehausen künftig in der Landesklasse 2 antreten.
Tom Guhle (rechts) muss mit seinem SV Seehausen künftig in der Landesklasse 2 antreten. Foto: Ottfried Junge

Oschersleben - Der Spielausschuss um seinen Vorsitzenden Klaus-Dieter Fischer hat vorausschauend gearbeitet: Sämtliche Staffeln auf Landesebene wurden in ihrer Stärke reduziert. So wurden aus acht Landesklassen nun neun, mit Ausnahme der Landesklasse 3 (elf Teams) bestehen sie alle aus zwölf Mannschaften.

Für die Mannschaften aus dem Landkreis Börde bringt diese Einteilung, die der Fußballverband Sachsen-Anhalt am späten Dienstagabend veröffentlicht hat, so manche Veränderung mit sich. Durch die Reduzierung der Mannschaften je Staffel ging die Rechnung mit der Altmark-Landesklasse 1 nicht mehr auf, was auch Veränderungen für alle weiteren Einteilungen von Nord nach Süd mit sich bringt.

In der zweiten Landesklasse, vormals mit sieben Mannschaften aus Magdeburg dominiert, sind derer nur noch zwei übrig geblieben. Dafür gibt es Zuwachs aus Altmark und Börde. So treten neben dem SSV Samswegen zukünftig auch wieder der Haldensleber SC II sowie die Kicker des SV Seehausen von Trainer Alexander Schröder gegen die Vertretungen aus der Landeshauptstadt sowie dem Jerichower Land an.

Die Landesklasse 3 hat mit der Staffel aus der Vorsaison überhaupt nichts mehr zu tun. Hier finden sich nun die weiteren Vertretungen aus Magdeburg wieder. Dazu gesellt sich der SV 1889 Altenweddingen, der bislang als einziger Börde-Vertreter in der Landesklasse 4 vertreten war. Das Team von Trainer André Lucht trifft damit auf elf völlig unbekannte Gegner.

Was vormals die Landesklasse 3 war, hört in der neuen Spielzeit auf den Namen Landesklasse 4. Ohne die Verbandsliga-Reserve des Haldensleber SC und den SV Seehausen blieben aus der Börde noch die SG Germania Wulferstedt und der Oscherslebener SC übrig. Zudem wurde Bördeoberliga-Aufsteiger SV Hötensleben in die neue Staffel vier einsortiert. Die weiteren Teams der Staffel stammen weiterhin überwiegend aus dem Harz.