Fußball

TSG Calbe kann sich gegen SC Bernburg nicht belohnen

Nach einer guten ersten Hälfte unterlag die TSG Calbe gegen die Kreisstädter aus der Verbandsliga im Halbfinale des Sparkassen-Cups mit 0:4 (0:2).

Den Sprung ins Finale des Sparkassen-Cups 2021 verpassten Daniel Schmutzler (l.) und die TSG Calbe gegen den SC Bernburg.
Den Sprung ins Finale des Sparkassen-Cups 2021 verpassten Daniel Schmutzler (l.) und die TSG Calbe gegen den SC Bernburg. Falko Haltenhof

Calbe - Tobias Zschäpe

Eine am Ende eindeutige Angelegenheit wurde das Halbfinale im Sparkassen-Cup zwischen der TSG Calbe (Landesklasse) und Verbandsligist SC Bernburg. Der ranghöchste Verein im Wettbewerb setzte sich mit 4:0 (2:0) bei den Saalestädtern durch. Doch mit etwas mehr Glück hätte die Partie auch einen anderen Verlauf nehmen können.

„Wenn unser ,Tor’ zum 1:0 zählt, wird Bernburg vielleicht nervös“, blickt Detlef Sobczak, Betreuer der Calbenser Männermannschaft, auf die Anfangsphase zurück. Was er damit meint, ist eine vermeintliche Abseitsposition, welche die Führung für den Außenseiter verhinderte. Stattdessen war es nach 22 Minuten der Gast, der das 1:0 erzielte. Nach einem Eckball hielt Adam Grisgraber den Fuß an das runde Leder.

Engagierte Leistung bis zur Pause

Doch der Führungstreffer beeindruckte die Gastgeber nur wenig. Sie kämpften weiter um jeden Ball und erarbeiteten sich Chancen. „Sie haben sich nicht versteckt und gut mitgehalten“, lobte Sobczak die Leistung der Calbenser. Nur Zählbares wollte dabei für die TSG-Spieler nicht herausspringen. Doch das Match blieb spannend, da auch die Bernburger ihre Möglichkeiten nicht zu nutzen wussten.

Spielentscheidend waren letztlich die letzten fünf Minuten vor der Pause. Zunächst sorgte ein direkt verwandelter Freistoß von Mario Hesse ins lange Eck für den zweiten Treffer der Kreisstädter. Ein Zwischenstand, der „auch mit elf gegen elf schwer genug aufzuholen gewesen wäre“, wie Sobczak nach dem Abpfiff anmerkte. Doch dazu sollte es nicht kommen. Nach einem Zweikampf im Strafraum sah Pascal Weber die gelbe Karte. Es war seine zweite während der laufenden 90 Minuten, so dass er den Platz verlassen musste. „Damit war die Partie in meinen Augen gelaufen. Ein 0:2 in Unterzahl würden wir nicht mehr aufholen“, erinnert sich Sobczak an seine Gedanken beim Gang in die Kabine.

Partie ist zur Halbzeit entschieden

Er sollte Recht behalten. Stattdessen traf Bernburg noch zweimal und sicherte sich letztlich souverän den Einzug in das Endspiel. Doch TSG-Betreuer Detlef Sobczak nahm dennoch viel Positives aus der Partie mit. „Wir sind ins Halbfinale eingezogen und haben auch gegen Bernburg lange gut mitgespielt. Auf die Leistung können wir aufbauen.“

Tore: 0:1 Adam Grisgraber (22.), 0:2 Mario Hesse (43.), 0:3 Leo Anton Hinrichsmeyer (49.), 0:4 Adam Grisgraber (68.); Schiedsrichter: Lars Gareis (Tarthun), Zuschauer: 154