Paris (dpa) - Nach langen Verhandlungen und Unstimmigkeiten noch vor wenigen Wochen haben letztlich doch alle zehn Formel-1-Teams den neuen Grundlagenvertrag unterschrieben. Dieser greift von der kommenden Saison und ist bis Ende 2025 gültig.

Mit dem sogenannten "Concorde Agreement" wird unter anderem die Verteilung der Einnahmen zwischen den zehn Teams geregelt. "Wir haben Anfang des Jahres gesagt, dass die Concorde-Vereinbarung aufgrund der fließenden Natur der Pandemie zusätzliche Zeit benötigen würde, um eine Einigung zu erzielen, und wir freuen uns, dass wir bis August eine Einigung aller zehn Teams über die Pläne für die langfristige Zukunft unseres Sports erzielen konnten", sagte Formel-1-Chef Chase Carey in einer Stellungnahme.

Über den neuen Vertrag hatte es wie praktisch jedes Mal auch Streit gegeben. Unter anderem hatte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff noch zu klärende Fragen vor kurzem angesprochen. Am Dienstag teilten dann aber bereits Ferrari, McLaren und Williams mit, den neuen Vertrag unterschrieben zu haben.

Carey erwartet durch die neue und gerechtere Verteilung der Einnahmen, von der auch die Teams nach Mercedes, Ferrari und Red Bull profitieren sollen, spannendere Rennen. Diese sollen wiederum mehr Zuschauer an die Strecken bringen, wenn diese mal wieder erlaubt sind. "Alle unsere Fans wünschen sich engere Rennen, Rad-an-Rad-Aktionen und dass jedes Team die Chance hat, auf das Podium zu kommen", sagte Carey.

Fia-Präsident Jean Todt sieht durch die Einigung auch eine Sicherung der Zukunft der Rennserie für die kommenden Jahre: "Der Abschluss der neuen Concorde-Vereinbarung zwischen der Fia, der Formel 1 und allen zehn aktuellen Teams sichert der Fia-Formel-1-Weltmeisterschaft eine stabile Zukunft."

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