Die Sektkorken können knallen. Die Arbeitslosigkeit sinkt bundesweit unter die Drei-Millionen-Marke – in der Region Magdeburg erstmals seit der Wende unter 30 000 und die Quote unter zehn Prozent. Neue Aufträge für die Firmen führen zu Neueinstellungen und zu mehr Wohlstand.

Doch nicht für alle: Die Zahl derer, die Zuschüsse bekommen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, steigt, heißt es in Magdeburg. Die einen bekommen Hunger-Stundenlöhne, die anderen Minijobs, obwohl sie Vollzeit etwas leisten wollen. Hoffnung auf Veränderung gibt der zunehmende Mangel an qualifizierten Mitarbeitern. Wenn sich Firmen um die Leute reißen, werden sie ihnen auch ordentliche Löhne bieten müssen.