Bayern und Dortmund haben Deutschland zwei unglaubliche Fußball-Abende beschert. 8:1 steht es nach den Champions-League-Halbfinal-Hinspielen gegen Barca und Real. Der Traum von einem rein deutschen Endspiel scheint wahr zu werden.

Und nicht nur das. Die Dominanz gegen die spanischen Topclubs lässt darauf hoffen, dass der Machtwechsel zwischen den beiden führenden Nationen der Fußball-Weltrangliste zwar noch längst nicht vollzogen, aber zumindest eingeleitet worden ist.

Die Bundesligisten haben vorgemacht, wie es geht, von insgesamt zehn Duellen mit den Iberern in dieser Saison immerhin sechs gewonnen und keines verloren.

Gerade den Dortmundern, im Vorjahr als Gruppenletzter noch blamabel ausgeschieden, hatten viele ein solches Husarenstück nicht zugetraut. Zumal die Gefühlswelt nach Bekanntwerden des Sensationstranfers von Mario Götze nach München ziemlich durcheinandergeraten war.

Den größten Anteil an den Triumphen haben die beiden Trainer. Dass der eine, Jupp Heynckes, in Kürze aufhört, ist schade. Aber vielleicht setzt er sich vorher noch ein Denkmal. Auf jeden Fall hinterlässt er ein schweres Erbe.