Das Magdeburger Puppentheater beendet das Jahr 2010 mit einem Besucherrekord: Mehr als 50000 kamen, rund 20000 davon waren Erwachsene. Statistik, die beeindruckt, viel interessanter aber ist, wie sie erreicht wurde: durch künstlerische Vielfalt, schier unerschöpfliche Kreativität und vor allem die Bereitschaft, Neues zu probieren. Mit diesen Eigenschaften hat sich die Magdeburger Spielstätte einen Ruf erarbeitet, der weit über Sachsen-Anhalt und sogar Deutschland hinaus reícht.

Intendant Kempchen und Co. wollen "mit Poesie Antworten auf die Fragen des Lebens geben und Gegenpole zu gesellschaftlichen Entwicklungen schaffen". Genau darin dürfte das Geheimnis ihres Erfolgs liegen: ein Theater als Hort der Gefühle, Träume und Hoffnungen, in dem sich Kinder, Eltern und Großeltern gleichermaßen wohl und gut unterhalten fühlen. Besser geht’s nicht.