Nicht nur Gebührenzahler bekommen einen dicken Hals bei der aktuellen Situation des MDR. Seit Jahren erschüttern Skandale den Mitteldeutschen Rundfunk. Doch analog der Kohlschen Devise, dass die Karawane weiterzieht, wird so ziemlich alles ausgesessen. Es ist ja nicht das eigene Geld...

Halt, der Intendant möchte vorzeitig aus seinem Amt scheiden. Mit 67 Jahren wird es auch Zeit, 20 Jahre im Chefsessel sind mehr als genug, oder? Eigentlich, so sagt er, wollte er schon früher gehen, doch dann die Aufarbeitung der Kika-Affäre noch abwarten. Aktuell gibt es den Fall Foht, und wer weiß, was noch alles kommt. Wie lange soll er denn warten?

Die Politik fordert nun wortgewaltig Aufklärung. Und kloppt sich hinter den Kulissen, welcher den Parteien genehmer Bewerber neuer Chef beim MDR werden soll. Auch das ist eine Art von Selbstbedienung!(Seite 1)