Ein Expertenteam hat gestern bei einem Ortstermin den Sanierungsbedarf des Außengeländes der Kalbenser Sekundarschule erfasst. Und dieser ist nicht unerheblich, wie nicht nur Schulleiterin Kerstin Krekow weiß.

Kalbe l Eine knappe Stunde nahmen sie sich gestern Vormittag Zeit, sahen sich jeden Winkel des Hofes der Kalbenser Sekundarschule an. Dann verabschiedeten sich Matthias Lofing und Thomas Sellge zum nächsten Termin.

Neben den beiden externen Planern hatten an der Begehung auch Schulleiterin Kerstin Krekow und ihr Stellvertreter Helmut Wienert sowie der Leiter des kreislichen Hoch- und Tiefbauamtes, Klaus-Dieter Wolff, und dessen zuständige Mitarbeiterin Rita Zacharias teilgenommen. Gemeinsam war der Sanierungsbedarf des Außengeländes erfasst worden. Und der ist nicht unerheblich.

So müssen beispielsweise die Treppe unter der Aula erneuert und der Parkplatz für die Lehrer endlich befestigt werden (wir berichteten). Zudem gilt es, Unebenheiten auf dem mit Beton versiegelten Schulhof auszugleichen. Was mit dem dort stehenden Geräteschuppen sowie mit den sanierungsbedürftigen Fahrradunterständen passieren soll, das ist ebenfalls noch zu klären. "Es bedarf hier wirklich eines Gesamtkonzeptes", wie Planer Thomas Sellge unterstrich.

Und genau das soll nun im Auftrag des Altmarkkreises erarbeitet werden. Denn bei diesem handelt es sich um den Träger der Kalbenser Sekundarschule. Unklar ist allerdings noch, in welchen zeitlichen Schritten sich das Konzept dann umsetzen lässt. "Das hängt immer von der Haushaltssitutation des Kreises ab", wie Bauamtsleiter Wolff unterstrich. Er, aber auch die anderen Teilnehmer der Begehung, wollten sich gestern noch nicht festlegen, welches Problem der Außenanlage zuerst in Angriff genommen werden müsste. Fakt sei, so Wolff, dass erst einmal nur punktuell gearbeitet werden könne. Denn Fördermittel, wie sie vor Jahren dank des Konjunkturpaketes II in die Außenhülle der Sekundarschule geflossen sind, stehen jetzt nicht mehr zur Verfügung.

Kerstin Krekow hofft dennoch, dass sich nicht nur das Nötigste, sondern nach und nach auch der eine oder andere Wunsch der Schüler und Lehrer realisieren lässt. So sollen zum Beispiel abgetrennte Bereiche für Sport und Spiel, aber auch zur Entspannung entstehen. Vorschläge dazu hatten die Schüler im vergangenen Jahr aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Schulgebäudes zu Papier gebracht. Und sie sollen beim Erstellen des Gesamtkonzeptes mit berücksichtigt werden, wie Klaus-Dieter Wolff gestern deutlich machte.