Güsen l In der Ortschaft Güsen gibt es an der Landesstraße eine kleine unscheinbare Mauer. Das Überbleibsel aus der DDR-Zeit, früher genutzt zur Heldenverehrung, ist jetzt verwaist. Doch so ganz kahl macht das Stück Mauerwerk an dem kleinen Waldstück wenig her. Deswegen beschäftigen sich jetzt Ortschaftsräte und Bürger mit dem Mauerstück. In der jüngsten Ausgabe des Gemeindeblattes ruft die Gemeinde die Bürger zu Anregungen bei der künftigen Gestaltung auf.

Ortsbürgermeister Egon Buchmann bittet die Güsener um Vorschläge für die Gestaltung. Die Mauer sei eine Hinterlassenschaft aus der DDR, sagte er. So richtig toll sehe sie nicht aus. Deswegen sei die Idee entstanden, die besten Gestaltungsideen in einem Wettbewerb zu finden. Vielleicht habe der eine oder andere Güsener über Weihnachten die zündende Idee für die künftige Gestaltung. Anregungen nehmen Elisabeth Scheck, Fred Tisch oder die Gemeindeverwaltung in Parey entgegen. Mitmachen lohnt sich hier in jedem Fall. Denn die beste Idee soll für den Einsender mit einem Wellnessgutschein belohnt werden, heißt es im Gemeindeblatt. Eingereicht werden die Vorschläge übrigens bis zum 31. März 2012. Vielleicht wäre ein Abriss der Mauer auch eine lohnende Variante, um der Natur wieder mehr Platz zu geben.