Nach der Entscheidung über den Verkauf des früheren Ströbecker Rathauses hat sich der unterlegene Bieter zu Wort gemeldet. "Ich bin etwas verwundert über die Art und Weise und habe aus der Zeitung erfahren, dass ich nicht zum Zuge gekommen bin", sagte der Bielefelder Markus Jakobsmeier sichtlich verschnupft. Der Unternehmer macht seine Kritik nicht nur an der Art und Weise der Kommunikation fest, sondern auch an der inhaltlichen Entscheidung von Ortsräten und Hauptausschuss-Mitgliedern. "Ich habe in der Zeitung gelesen, dass das Objekt für 80 000 Euro veräußert werden soll - ich hatte 30 Prozent mehr geboten", betont der 43-Jährige, der sich als Projektentwickler im Bereich Seniorenwohnungen versteht. Die Volksstimme berichtet in der Printausgabe Halberstadt am Dienstag ausführlich.