Irxleben/HoheBörde l Die Zusammensetzung des Demografie-Kompetenz-Teams der Hohen Börde hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag vor Weihnachten beschlossen. Der Gemeinderat erhöhte per Abstimmung bei zwei Gegenstimmen die Anzahl der ursprünglich von Haupt-, Finanz- und Kulturausschuss empfohlenen zehn Team-Mitglieder auf 13.

CDU-Gemeinderat Matthias Schwenke hatte den Antrag gestellt, die Zahl der im Kompetenz-Team vertretenen Ratsmitglieder von vier auf sieben zu erhöhen. Somit würde die Zahl auf insgesamt 13 Mitglieder steigen. Schwenkes Argument: Das wichtigste politische Entscheidungsorgan sei mit vier Mitgliedern unterrepräsentiert. Der Gemeinderat folgte dem Antrag mehrheitlich, auch wenn Bedenken geäußert wurden, dass das Team mit 13 Mitgliedern zu groß sei.

Neben den sieben Ratsmitgliedern gehören die Gemeindebürgermeisterin, der Leiter des Bauamtes, je ein Vertreter des Seniorenbeirates, des noch zu bildenden Behinderten-Beirates sowie ein Vertreter für Interessen der Kinder und Jugendlichen zum Kompetenz-Team.

Sachkundige Bürger und Experten bei Bedarf einbinden

Außerdem soll die kommunale Gleichstellungsbeauftragte zum Gremium gehören. Sachkundige Bürger und Experten sollen nicht ständig zum Team gehören. Sie werden bei bestimmten thematischen Schwerpunkten zu den Sitzungen des Teams eingeladen.

Das Kompetenz-Team soll noch im Frühjahr seine Arbeit aufnehmen. Die Bildung des Teams geht auf eine Empfehlung der von einem Wissenschaftler-Team erarbeiteten Studie zur Anpassungsstrategie an den demografischen Wandel (Volksstimme berichtete) zurück. Das Team soll in regelmäßigen Abständen die in der Studie formulierten Entwicklungsziele und Handlungsempfehlungen auf den Prüfstand stellen, erste praktische Umsetzungen bewerten und für die weitere Umsetzung bei Bedarf neu justieren und konkrete Handlungen empfehlen.

Die Studie empfiehlt zudem ein jährliches Demografie-Forum, das sich auch der Mitwirkung durch interessierte Bürger der Hohen Börde öffnet. Auf dem Forum sollen thematische Schwerpunkte für die Zukunft diskutiert und festgelegt werden. Die letzte Entscheidungsbefugnis verbleibt aber beim Gemeinderat.