Die Kreisvolkshochschule Börde mit Stammsitz in Haldensleben steht auch für 2012 wieder als Beratungsstelle für die Bildungsprämie zur Verfügung. Die KVHS kann auf dieser Basis bei beruflicher Fortbildung unterstützen.

Haldensleben l "Wir haben die Bestätigung erhalten, dass wir auch 2012 wieder als Beratungsstelle für die Bildungsprämie arbeiten können", freut sich Sylvia Grunwald, Leiterin der Kreisvolkshochschule (KVHS), dass die erfolgreiche Arbeit auf diesem Gebiet fortgesetzt werden kann.

Einen Prämiengutschein können Arbeitnehmer beantragen, die sich individuell beruflich weiterbilden wollen. In jeder Geschäftsstelle der KVHS, also in Haldensleben, Wolmirstedt, Oschersleben und Wanzleben, gibt es einen Berater, der den Ratsuchenden weiterhelfen kann. Ein Beratungstermin sollte jedoch vereinbart werden, empfiehlt Sylvia Grunwald.

"Unsere Beratungsstelle war bisher gut gefragt", versichert Sylvia Grunwald, die in diesem Jahr die Leitung der Kreisvolkshochschule Börde übernahm. Jeder Beratungsstelle werden etwa 80 bis 90 Gutscheine zugeteilt, erläutert sie. Im Landkreis Börde mussten weitere Gutscheine geordert werden. Fast 130 Gutscheine wurden 2011 eingelöst.

Die meisten Antragsteller kommen aus dem Gesundheitsbereich, beispielsweise aus Pflegeberufen, aber auch aus dem Einzelhandel. Überwiegend Frauen nehmen die Bildungsprämie in Anspruch, sagt die KVHS-Leiterin. Viele arbeiten in Teilzeit. Möglich ist übrigens auch das Erlernen oder Vertiefen von Fremdsprachen oder auch die Ausbildung am Computer. Fortbildungen, die in betrieblicher Verantwortung liegen, werden allerdings nicht gefördert.

Für 2012 gibt es im Vergleich zu diesem Jahr einige Veränderungen, weiß die Leiterin der KVHS. Bisher war ein Zuschuss für Weiterbildungen möglich, wenn der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin ein Jahresbruttoeinkommen hatte, das nicht über 25600 Euro lag. Für 2012 soll die Einkommensgrenze niedriger liegen.

Wer sich weiterbilden möchte, um mehr Sicherheit im Beruf zu haben oder den Anforderungen besser nachkommen zu können, der kann - vorausgesetzt die Einkommensgrenze stimmt - die Bildungsprämie beantragen. Dafür muss er in der KVHS beim jeweiligen Berater seinen Personalausweis und einen Einkommensnachweis vorlegen. Der Ratsuchende trägt vor, welche Qualifizierung er anstrebt, und der Berater ermittelt, wo diese Fortbildung möglich ist und was sie kostet. Er legt drei Vorschläge vor. Der Teilnehmer kann dann den passenden Kurs besuchen oder die Prüfung ablegen und zahlt dafür nur die Hälfte der Kosten, die andere Hälfte erhält er als Zuschuss. Der Zuschuss liegt jedoch bei maximal 500 Euro. Bisher konnte die Bildungsprämie einmal im Jahr beantragt werden. Für den Zeitraum 2012/13 ist das jetzt aber nur einmal möglich.

Anmeldungen zur Beratung sind möglich unter der Telefonnummer (03904) 42271. Informationen gibt es auch unter www.bildungspraemie.info