Auch wenn inzwischen alle Orte im Elbe-Havel-Land über schnelles Internet verfügen, befriedigt das die Verbandsgemeinde nicht. Um mit dem Fortschritt mithalten zu können, sollen in den nächsten Jahren Glasfaserkabel verlegt werden.

Elbe-Havel-Land l Eine Übertragung der Daten per Funk macht es jetzt möglich, dass auch die letzten Ortschaften im Elbe-Havel-Land mit schnellem Internet versorgt sind. Und doch ist Funk nur eine Übergangslösung. "Die Kapazitäten sind hier ausgereizt. Per Glasfaser würde die Datenübertragung noch viel schneller und sicherer funktionieren. Wir müssen mit dem Fortschritt gehen, das Internet wird mehr und mehr auch für die Wirtschaft wichtig. Große Datenmengen müssen gesendet werden, womit Funk überlastet ist", erklärt Verbandsbürgermeister Bernd Witt. Deshalb beabsichtigen die beiden Altmarkkreise Stendal und Salzwedel, zur zukunftssicheren Breitbandversorgung jedem Haushalt einen Glasfaseranschluss zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung dafür ist die Gründung eines Zweckverbandes, der alle strategischen, technologischen und wirtschaftlichen Entscheidungen trifft. In diesem Verband sollen möglichst alle Kommunen Mitglied sein. Auch der Verbandsgemeinderat des Elbe-Havel-Landes beschäftigte sich mit dem Thema und war sich einig: Wir machen mit! Eine entsprechende Absichtserklärung zur Gründung des Zweckverbandes wurde unterschrieben. Nun müssen sich noch die sechs Kommunen dazu bekennen. "Ich hoffe, alle machen mit", so Bernd Witt.

Der Zweckverband wäre für die Installation eines Leerrohrnetzes verantwortlich, in das der noch auszuwählende Anbieter in den kommenden Jahren das Glasfaserkabel legt. Es wird also wieder gebuddelt.