Das passte: Anlässlich des gestrigen Weltbuchtages fand in der Kunrauer Grundschule ein interner Lesewettbewerb statt. Die Mädchen und Jungen zeigten dabei tolle Leistungen.

Kunrau l Die Kunrauer Grundschüler sind vielseitig begabt. Sie interessieren sich für die Natur, musizieren gerne, können malen wie Picasso, basteln wie da Vinci und sind darüber hinaus auch noch echte Sportskanonen. Doch natürlich verlieren die Erst- bis Viertklässler bei all diesen Leidenschaften das Wesentliche nicht aus den Augen. Und dazu gehört neben dem Rechnen auch das Lesen. Wie gut die Kunrauer Grundschüler das Lesen beherrschen, stellten sie gestern beim alljährlichen Lesewettbewerb unter Beweis. Die 17 Finalisten waren zuvor in den Klassenstufen ermittelt worden.

Die Aufgaben, vor der sie standen, waren nicht leicht. So mussten die Kinder nicht nur einen bekannten Text vortragen und diesen eingangs auch mit kurzer Inhaltsangabe vorstellen, sondern auch einen unbekannten, und zwar jeweils in dem richtigen Tempo und mit der passenden Betonung. Ein paar Viertklässler, so ist es seit 2011 Tradition, wagten sich sogar an einen englischen Text heran. Und all das im Beisein der Klassenkameraden sowie einiger Großeltern, Eltern und Geschwister.

Die Jury, bestehend aus Lehrerin Monika Beckmann, Sekretärin Gabriele Bock, Schulsozialarbeiterin Andrea Bartel und Mutter Benita Mahlitz, konnte sich angesichts der erbrachten Leistungen kaum entscheiden. Nur Details waren es, die schließlich den Unterschied zwischen dem ersten, zweiten und dritten Platz ausmachten. "Und eigentlich", so befand Monika Beckmann zwischendurch, "seid ihr sowieso alle Gewinner." Deshalb bekam auch jeder Finalist ein Buch und eine Urkunde.

Nele Hoppe aus Steimke, die sich bei den Drittklässlern durchsetzte, qualifizierte sich durch ihren Sieg übrigens für den Regionalausscheid der Stadt Klötze.

Nicht zu vergessen: Während der Pausen konnten die Kunrauer Grundschüler bei einer Börse Bücher tauschen.

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