Kusey l Das Wunder in der Weihnachtsbotschaft führte Johannes Müller den Besuchern am ersten Weihnachtsfeiertag in der Kuseyer Kirche vor Augen. Der Kunrauer vertrat den erkrankten Pfarrer Bernd Schulz, der den Gemeindegliedern seine Grüße ausrichten ließ.

Musikalisch wechselten sich die Kuseyer Posaunenbläser mit dem Männerchor Concordia in der Andacht an diesem Vormittag ab. "Vom Himmel hoch, da komm ich her" spielten die Bläser als erste Melodie, zu der die Gottesdienstbesucher gesanglich mit einstimmten. Auch für die weiteren von der Gemeinde gesungenen Lieder "Oh du fröhliche", "Hört der Engel helle Lieder", "Herbei ihr Gläubigen" und das abschließende "Stille Nacht" gaben die Herren den Ton an.

Weihnachtliches bestimmte auch das Programm der Sänger, die mit klangvollen Stimmen unter anderem die Lieder "Wenn die Weihnachtsglocken läuten" oder "Still ist Nacht" intonierten.

Dass es Wunder immer wieder gibt, hat bereits Katja Ebstein gesungen, heute oder morgen könnten sie geschehen und wenn sie uns begegnen, müssen wir sie auch sehen, rezitierte Johannes Müller. Nur stellt sich ihm die Frage, ob wir Wunder eigentlich noch sehen oder wahrnehmen. Wunder sind ja nicht immer so leicht zu erkennen, wie etwa die sieben Weltwunder. Vom Wunder der Natur bis zum persönlichen Wunder, das jedem Einzelnen bestimmt schon einmal widerfahren ist, sprach Johannes Müller und spannte so den Bogen zum Wunder der Geburt. Auch der Geburt Jesu, der doch als Baby in diese Welt gekommen ist und dessen Weg, mit seinem Tod die Menschen zu erlösen, bei seiner Geburt schon vorbestimmt war. "Und er macht uns das Geschenk zur Weihnacht. Er gibt sich selbst für uns", endete Johannes Müller.