Die Kinderwehr aus Ausleben und die Jugendwehr aus Kroppenstedt haben am Sonnabend den Orientierungsmarsch der Nachwuchsfeuerwehrleute der Westlichen Börde gewonnen. Ausgetragen wurde der Wettbewerb in Großalsleben.

Großalsleben l Mehr als 70Mädchen und Jungen haben am Sonnabend am Orientierungsmarsch der Nachwuchs-Wehren der Verbandsgemeinde Westliche Börde teilgenommen. Am Ende durften die Kinder aus Ausleben und die Jugendlichen aus Kroppenstedt die großen Siegerpokale in Empfang nehmen.

Das waren die beide Mannschaften, die sich zuvor beim Marsch kreuz und quer durch Großalsleben die meisten Punkte geholt haben. Diese Punkte sind an zehn Stationen verteilt worden. An einer dieser Stationen mussten die Mädchen und Jungen beispielsweise Feuerwehr-Dienstgrade erkennen, an einer anderen beim Nudel-Strohhalm-Spiel ihre Geschicklichkeit beweisen. Wieder woanders gab es Punkte beim Kisten-Memory oder beim Zielspritzen.

All diese Aufgaben hatten sich die Leitungen der Kinder- beziehungsweise Jugendwehren ausgedacht, die an diesem Wettbewerb teilgenommen und deren Vertreter dann auch die Stationen betreut haben. So waren es beispielsweise Uwe Strauß und Andy Zenker aus der Betreuergruppe der Ausleber Kinder-Wehr, die sich ein Nudel-Strohhalm-Spiel ausgedacht hatten. Das den Kindern und Jugendlichen großen Spaß bereitete. Unter anderem Luca Böhnstedt (13) und Paul Diedrich (12) aus Kloster Gröningen. Die im Übrigen schon drei Jahre in der Feuerwehr sind und sich dort sehr wohl fühlen, wie sie sagen. Unter Leitung von Feuerwehrmann Anderas Becker und seinen Mitstreitern Heiko Drechsler, Mike Hunder und Patrick Müller kommt die Kloster Gröninger Jugendwehr alle zwei Wochen zusammen. Zum einen, um in Sachen Feuerwehr etwas zu lernen, zum anderen, um Spaß bei Sport und Spiel zu haben.

Der Spaß stand auch am Sonnabend im Vordergrund. Wobei sich die Kinder und Jugendlichen dennoch sehr angestrengt haben, wie ihnen am Ende Christian Marquardt bescheinigte. Der Jugendwehrleiter der Verbandsgemeinde Westliche Börde hatte bei der Siegerehrung aber nicht nur lobende Worte für die Mädchen und Jungen. Marquardt lobte gemeinsam mit Verbandsgemeindebürgermeisterin Ines Becker auch all diejenigen, die diesen Orientierungsmarsch vorbereitet und betreut haben. Allen voran dankten sie der gastgebenden Feuerwehr Großalsleben. Deren Verpflegungszug unter Leitung von Henning Mewe und Christian Belitz nicht zuletzt für ein Mittagessen gesorgt hat, das allen zu schmecken schien: Makkaroni mit Tomatensoße.

Wie Großalslebens Wehrleiter Ulf Rosenberg am Rande der Veranstaltung sagte, haben er und seine Mitstreiter die Aufgabe des Gastgebers "sehr gern" übernommen. "Bei der Auswahl der Marschroute und der Standorte der Stationen haben wir auch darauf geachtet, dass die Einwohner aus Großalsleben etwas von dieser Veranstaltung mitbekommen", so Rosenberg.