Von Christiane Wartmann

Staßfurt. Dass die Eintrittskarten für das diesjährige Weihnachtskonzert so schnell vergriffen waren, sorgte bei zahlreichen Blasmusikfreunden doch für enttäuschte Gesichter. Aber die jungen Musiker des Jugendblasorchesters Staßfurt um ihren musikalischen Leiter Jörg Buschmann ließen ihre Fans nicht im Stich und bereiteten ihnen mit einem zweiten Konzert am selben Abend eine Freude.

Mit einem Weihnachtsgedicht begrüßte Kathrin Hätsch-Johannes die Konzertbesucher. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Stück "Voices" des griechischen Komponisten Vangelis, der "Träumerei" aus Robert Schumanns "Kinderszenen" und "Christmas Time" von Jan Van der Roost.

Eine Weihnachtsgeschichte über den kleinen Engel Anna, der auf die Erde geschickt wurde, hier nicht nur Schönes sah, aber den Weihnachtsmann bat, trotzdem bei den Menschen bleiben zu dürfen – erzählt von Kathrin Hätsch-Johannes und ihrer kleinen Co-Moderatorin Melissa Lowitsch – bildete den Übergang zu den nächsten Stücken. Die jungen Musiker nahmen ihre Zuhörer mit ins "Zauberland" von Kurt Gäble und bezauberten dann selbst mit bekannten Melodien aus Engelbert Humperdincks romantischer Märchenoper "Hänsel und Gretel".

Im Anschluss hatten die Flötenkinder aus den Kindertagesstätten "Bergmännchen" und "St. Petri und Johannis" sowie die zum Nachwuchs des Jugendblasorchesters gehörende Bläserklasse ihren großen Auftritt.

Während es bei diesen jüngsten Nachwuchsmusikern bei einem Auftritt in der ersten Veranstaltung am späten Nachmittag blieb, stellten die etwas größeren der Bläserklasse auch in der zweiten Veranstaltung ihr Können unter Beweis. Dann übernahmen wieder die "alten Hasen" aus dem Jugendblasorchester das Zepter. Mit "Christmas Spiritual", "The little drummer boy" und "Hijo de la luna" versetzten sie ihr Publikum in weihnachtliche Stimmung.

Nach einer weiteren Rezitation eines Weihnachtsgedichtes durch Melissa Lowitsch erklang dann ein Medley bekannter Weihnachtslieder. Jörg Buschmann und sein Orchester auch in diesem Jahr nicht von ihrem Publikum, ohne dass zum Abschluss des Weihnachtskonzertes alle gemeinsam in das Lied "O du fröhliche" einstimmten.