Staßfurt l Das mittlerweile 21. Weihnachtskonzert des Staßfurter Salzland-Frauenchores im fast ausverkauften einheimischen Salzlandtheater beeindruckte wiederum die Musikfreunde und bereitete ihnen mit einem ausgewogenen und abwechslungsreichen Programm viel Freude. Großen Anteil hatten dabei neben den Liedern des Chores und des Kammerchores, Rezitationen und auch Klaviersoli von den jungen Künstlern Betti Epp, Lucas Tomischka und Louis Glootz von der Staßfurter Musikschule.

Nach dem "Weihnacht, Weihnacht überall" zum Auftakt erklangen im ersten Teil des Konzertes Lieder unter dem Motto "Winterzeit, schöne Zeit".

Danach folgten bis zur Pause unter anderen "Guten Abend, schön Abend" und "White Christmas" mit Klavierbegleitung.

Neu einstudiert: African Alleluja

Die Lieder nach der Pause standen unter dem Motto "Weihnachten in aller Welt". Das sehr rhythmische "African Alleluja" war dabei eine Neueinstudierung des Chores, danach erklang das Spiritual "Sing, sing for Christ is born", die altböhmische Weise "Kommet, ihr Hirten" und "Engel haben Himmelslieder" von unseren französischen Nachbarn.

Mit "Süßer die Glocken nie klingen" begann dann schon der letzte Teil des Konzertes, dem sich unter anderem "In dulce jubilo" anschloss. Zum Abschluss der Veranstaltung forderte traditionell der Leiter des Salzland-Frauenchores und Chordirektor Dr. Ralf O. Schubert alle Anwesenden zum Mitsingen der sizilianischen Weihnachtsweise "Oh du fröhliche" auf.

Lang anhaltender Beifall war der verdiente Lohn für zwei besinnliche Stunden.

"Die Ausdrucksstärke des Chores und die Vielfalt der Lieder ist immer wieder beeindruckend", meinte Staßfurts Oberbürgermeister René Zok anerkennend.

Ernst Ockert, der selbst seit vielen Jahren die Musik zum Hobby gemacht hat, sagte: "Es war wunderschön und locker herüber gebracht. Aber sicher steckt da viel Arbeit dahinter."

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