Am Großen Bruch (rw). Das selbst auferlegte Ziel, die Satzungen der vier in der Gemeinde Am Großen Bruch vereinten Orte Gunsleben, Hamersleben, Neuwegersleben und Wulferstedt binnen eines Jahres zusammenzuführen, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch- abend erreicht.

"Es war mir wichtig, dass sich jedes Ratsmitglied ausführlich mit den Texten befasst. Wir haben sie in allen drei Ausschüssen, dem Haupt- und Finanz-, dem Sozial- und Kultur- sowie dem Bau- und Wirtschaftsausschuss, diskutiert, so dass es in der abschließenden Gemeinderatssitzung kaum Redebedarf gab", sagte Bürgermeister Dietmar Hobohm der Volksstimme.

Im einzelnen geht es um die Satzung zur Sondernutzung an Gemeindestraßen sowie die dazugehörende Gebührensatzung. Beide regeln die Inanspruchnahme öffentlicher Flächen zum Beispiel durch Container oder Baugerüste.

Die Erhebung von einmaligen Straßenausbaubeiträgen bei der Erneuerung vorhandener Straßen sowie von Erschließungsbeiträgen beim Neubau von Infrastruktur werden in neu gefassten Satzungen geregelt. Auch für die Straßenreinigung und den Winterdienst hat Am Großen Bruch bald eine einheitliche Satzung. Nach der Anzeige bei der Kommunalaufsicht und der Veröffentlichung treten die neuen Satzungen in Kraft, so Hobohm. Faktisch ändere sich für die Bewohner kaum etwas.