Vor allem gestern und am Sonnabendabend war es richtig schön voll auf dem Weihnachtsmarkt. Standbetreiber und Besucher erlebten fröhliche drei Tage.

Oschersleben. "Der Weihnachtsmarkt gefällt uns sehr gut", diktierten Lutz und Silvia Pichota der Volksstimme gut gelaunt in den Block.

Dazu haben sicher die liebevoll geschmückten Buden der für gemeinnützige Zwecke verkaufenden Initiativen wie der Lions Club – Die Börde, der Förderverein für krebskranke Kinder um Kerstin Hamschik, der Spielmannszug Oschersleben ebenso beigetragen wie Frau Holle und Knecht Ruprecht mit ihren Späßen und Puppenspielen und die Verkaufsbuden mit Mützen oder Spielzeug. Lob gab es auch für die Schneeräum-Mannschaft, denn auf dem Markt war kaum etwas liegen geblieben.

Die Glühweinmeile war wieder ein Anziehungspunkt – und die Besucher und Verkoster kürten den Vorjahressieger, die Lions, als beste Glühweinköche.

Drei Tage Weihnachtsmarkt in Oschersleben – da braucht man zum Glühweintrinken nicht nach Magdeburg zu fahren. Die Familien Riediger, Keikus und Günther hatten sich dafür auf der Glühweinmeile verabredet. Sie favorisierten übrigens nicht den Lions-Wein. Und drei Tage Schmalzkuchen und Glühweindurft, Holzfeuer und Weihnachtsmusik sind auch genug, waren sich viele Weihnachtsmarktbesucher einig.

Höhepunkt des Spektakels war gestern natürlich die Ankunft des Weihnachtsmannes. Auf dem Quad fuhr er vor, weil hier nicht genug Schnee für den Schlitten lag, ganz im Gegensatz zum Harz, wie der Bärtige erzählte. Das war den he–randrängenden Eltern und Kindern aber ziemlich egal – sie ließen sich von dem Rotrock und seinen Zwergen mit Süßigkeiten beschenken und zogen strahlend davon.

   

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